TV Petterweil I

-

TV Hüttenberg II

27

:

27

Landesliga Mitte

28. November 2010, 18:00 Uhr

Die beste Nachricht: Jörn Olbrich ist zurück!

Dennoch gelingt dem TVP nicht der erhoffte doppelte Punktgewinn gegen die Youngster des TV Hüttenberg: Leistungsgerechtes 27:27

Martin Peschke
11
7 / 4
Jörn Olbrich
4
4 / 0
Alexander Koch
4
4 / 0
Alexander Kunkel
3
3 / 0
Jens Ruppert
3
3 / 0
Felix Koffler
1
1 / 0
Kai Hardt
1
1 / 0
Helmut Michalke
0
0 / 0
Timm Weis
0
0 / 0
Steffen Greife
0
0 / 0
Thorsten Koch
0
0 / 0
Dwight Trovillion
0
0 / 0
Oliver Malkmus
0
0 / 0
Maximilian Rautschka
0
0 / 0

TV Petterweil vor lösbarer Heimaufgabe

(jms) Für Detlef Ernst steht die schwerste Aufgabe im Vorfeld des Spiels seines TV Petterweil an. DerTrainer muss seinen Spielern erklären, dass der kommende Gegner TV 05/07 Hüttenberg II trotz des vorletzten Tabellenplatzes ein Team ist, das vom Potenzial her auf Augenhöhe mit dem TVP agiert.

»Jeder kann sich derzeit von der tollen Jugendarbeit der Hüttenberger selbst ein Bild machen. Die erste Mannschaft steht auf dem - ersten Tabellenplatz der 2. Bundesliga«, sagt - Petterweils Trainer Detlef Ernst.

In der Landesliga hatte die zweite Hüttenberger Mannschaft enorme Startschwierigkeiten, was auch einem Umbruch innerhalb der Mannschaft geschuldet war. Der Butzbacher Ben Mitteis, ein wichtiger Baustein im Rückraum, wechselte studiumsbedingt nach Köln, und im Tor schloss sich der zweitligaerfahrene Matthias Lang dem Oberligisten SG Kleenheim an. »Diese Mannschaft braucht einfach noch ein bisschen Zeit«, meint Trainer Axel Spandau, der nach dem Sieg letzte Woche gegen Anspach/Usingen erst einmal aufatmen kann. Dennoch hat der ehrgeizige Coach, der seinem jungen Team bereits vier Deckungsvarianten beigebracht hat, das Ziel, vor der Weihnachtspause weitere Zähler einzufahren. Petterweil ist gut beraten, auf die Offensivachse Ulm und Kaletsch aufzuspassen, die beide gehobenen Ansprüchen der Landesliga genügen. Ebenso ist am Kreis Jonas Dorzweiler als Aktivkraft hervorzuheben. »Ich habe festegestellt, dass nur Nuancen gefehlt haben zum Sieg. Wir haben alle unsere Spiele verloren, in denen wir leicht favorisiert waren, und so hoffe ich, dass wir daraus gelernt haben«, meint Ernst, der auf Scherrer und Lange verzichten muss.

TV Petterweil: Malkmus, Michalke; Peschke, Alex Koch, Kunkel, Hardt, Koffler, Rautschka, Timm Weis, Ruppert, Trovillion, Thorsten Koch, Greife.


Wetterauer Zeitung vom Samstag, 27. November 2010

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Elf Peschke-Tore beim Remis zum Olbrich-Comeback

Ernst Team bringt gegen Hüttenberg II die Führung nicht über die Zeit –
»Unentschieden ist zu wenig, aber doch irgendwie okay«

(jms) Detlef Ernst wusste nicht, ob er sich freuen oder ärgern soll. »Ein Punkt zu Hause ist eigentlich zu wenig, aber irgendwie doch okay«, meinte der Trainer des Handball-Landesligisten TV Petterweil nach dem 27:27 (14:15) seiner Mannschaft gegen den Tabellenvorletzten TV 05/07 Hüttenberg II. Die Zweitligareserve aus Mittelhessen zeigte über die komplette Spielzeit ein beachtliches Engagement im kämpferischen Bereich und »verdiente sich diesen Punkt«, wie Ernst meinte.

TVH-Trainer Spandau war ebenfalls zufrieden, bemängelte aber das Deckungsverhalten seiner Spieler im zweiten Abschnitt: »Da hatten wir Martin Peschke nicht im Griff. Er konnte machen, was er wollte. Am Ende sind wir froh über einen Punkt.« Dagegen spielte Petterweil im ersten Abschnitt schwach. Kaum eine gute Aktion bekamen die 250 Fans in der Sporthalle zu Gesicht, da der TVH mit seiner kompakten und aggressiven Deckung überzeugen konnte; vor allem durch den Innenblock Rühl/Sasse.

Die TVP-Fans dürften sich beim Einlaufen der Teams verwundert die Augen gerieben haben. Denn mit Jörn Olbrich stand ein Spieler im Kader der Wetterauer, der eigentlich seine Handballschuhe an den Nagel gehängt hatte. »Durch den Ausfall von Scherrer hatten wir einen Mann wie ihn gebraucht, und er stand uns zur Verfügung. Das war eine tolle Sache, denn so ein Klassemann hat im Team eine große Akzeptanz und kann uns auch mal ohne Training weiterhelfen«, meinte Ernst, der vier Treffer seines »Stand-BySpielers« zu sehen bekam.

Dennoch dominierte der Gast zunächst das Geschehen und kam durch Ulm (7:5/8.) nach dem zwischenzeitlichen 4:4 wieder zur Führung. »Im zweiten Durchgang haben wir den TV-Peschke 20 Minuten lang nicht im Griff gehabt, und das wurde prompt bestraft«, ärgerte sich Spandau über die Nachlässigkeiten in seiner Deckung.

Petterweil kam durch Peschke zur 19:18-Führung und baute diese sogar auf 24:21 (50.) aus. »Dann haben wir Peschke in Manndeckung genommen, was in der Folgezeit auch sehr gut funktioniert hat«, meinte Spandau. Petterweils Trainer Detlef Ernst ärgerte sich dagegen über den »verbummelten« Vorsprung: »Wir haben einmal im Spiel mit drei Treffern geführt und das uns sehr mühsam aufgebaut. Umso ärgerlicher ist es, dass wir die Führung durch drei schlimme Schnitzer aus der Hand gegeben haben.« Dabei war gegen Ende Petterweil dem Sieg näher. Zunächst donnerte Peschke beim Stande von 27:26 für den TVP einen Siebenmeter neben das Tor, und dann wurde auch sein Schuss aus der zweiten Reihen mit der Schlusssirene pariert.

TV Petterweil: Malkmus, Michalke - Koffler (1), Rautschka, Weiß, Hardt (1), Alexander Koch (4), Kunkel (3), Trovillion, Peschke (11/4), Ruppert (3), Olbrich (4), Thorsten Koch, Greife.

TV Hüttenberg II: Wegerle, Albach, Dellner - Wiener (2), Sasse (2), Ulm (7/5), Jänicke (4), Rühl (6), Ziehm (4), Kaletsch (1), Deimer, Nober, Hopp (1).

Im Stenogramm:
Schiedsrichter: Mohr/Riebel (Rüsselsheim) –
Zuschauer: 250 –
Zeitstrafen: TVP eine (Michalke), TVH II drei (Wiener, Sasse zwei) -
Siebenmeter: TVP 5/4 – TVH 5/5


Wetterauer Zeitung vom Montag, 29. November 2010

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Ernst: Punkt gewonnen

Einen Zähler verloren und doch einen Punkt gewonnen haben die Handballer des TV Petterweil in der Landesliga Mitte.

Petterweil. Das TVP-Ensemble von Trainer Detlef Ernst musste sich vor 250 Zuschauern in eigener Halle zwar mit einem 27:27 (14:15) gegen den Tabellenvorletzten TV Hüttenberg II einverstanden zeigen, was letztlich aber als Punktgewinn gewertet werden durfte, denn: Petterweils «Vordermänner» patzten einträchtig sogar gänzlich!

Während Spitzenreiter TSG Oberursel daheim gegen TSG Münster II mit 32:35 ausglitt, leistete sich der Tabellenzweite TV Idstein bei Kellerkind VfL Goldstein eine deutliche 27:35-Schlappe. Mit 13:7 Punkten ist der TVP sowohl Oberursel (15:5) als auch Idstein (14:6) weiter auf die Pelle gerückt. Entsprechend der Kommentar von Detlef Ernst: «Eigentlich ist daheim nur ein Remis zu wenig, angesichts der weiteren Ergebnisse aber okay.»

Nicht nur aus Sicht des Petterweiler Trainers war die Punkteteilung mit sehr einsatzfreudig agierenden Hüttenbergern «leistungsentsprechend». Mann des Tages war aus Petterweiler Sicht zweifelsohne Martin Peschke, der den Hüttenbergern gleich 11/4 Torstreiche gespielt hatte und damit hauptverantwortlich für den Punktgewinn war – auf Grund der ersten Hälfte aus Sicht des TVP in der Tat eher ein Gewinn: In den ersten 30 Minuten war man noch arg blass geblieben und fand gegen die zupackende Hüttenberger Deckung kaum mal einen Durchschlupf. Vier Mal schaffte dies Jörn Olbrich, der für den ausgefallenen Scherrer nachgerückt war und ja eigentlich schon seine aktive Laufbahn beendet hat.

Hüttenberg hatte sich bis zur 8. Minute auf zwei Tore (5:7) abgesetzt und lag auch noch zur Pause knapp mit 15:14 vorn. Nach Wiederbeginn sollten die Mittelhessen dann aber Peschke gar nicht mehr unter Kontrolle bekommen, und so legten die Gelb-Schwarzen bis zur 40. Minute eine 19:18-Führung vor, die sie im weiteren Verlauf sogar auf drei Treffer ausbauen konnten. Fortan nahm Hüttenberg «Unruhestifter» Peschke in Manndeckung und beraubte den TVP damit seiner gefährlichsten Waffe. Und dennoch: Peschke hätte zum Matchwinner seiner Mannschaft werden können – wenn er nämlich kurz vor Schluss seinen Siebenmeter verwandelt hätte. So aber zischte der Ball neben den Hüttenberger Kasten – es wäre das 28:26 gewesen . . .

TVP: Malkmus, Michalke – Koffler (1), Weiß, Rautschka, Hardt (1), A. Koch (4), Kunkel (3), Trovillion, Peschke (11/4), Greife, Ruppert (3), Olbrich (4), T. Koch. gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 30. November 2010

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