Milena Barth rettet Petterweil das Remis

Karben. Spannend war's — und am Ende hatte das Verfolgerduell der Handball-Bezirksliga A Frankfurt (Damen) zu Recht auch keinen Sie¬ger gefunden: Der TV Petterweil und die HSG Hochheim/Wicker trennten sich leistungsgerecht 24:24 (13:12). Damit bleiben TVP (13:3 Punkte) und HSG (14:2) dem Spitzenduo TSG Sulzbach (17:1) und TSG Eppstein (15:1) auf den Fersen. Petterweils Trainer Frank Staudinger nach der Partie: „Es war ein ausgeglichenes Spiel, in dem für uns ein Sieg durchaus möglich war — aber wir können auch mit einem Punkt zufrieden sein."

In der Anfangsphase hatten die TVP-Damen den Gegner gut im Griff und setzten sich über ein 3:1 (4./Laura Kömpel) auf 6:2 (8./Michelle Börstler) kontinuierlich ab. Dann aber leistete sich Petterweil mehrere Fehlwürfe, mit denen man zugleich die HSG ins Spiel brachte. Plötzlich stand es 12:12 — bis Ida Gubitzer dem TVP zur 13:12-Pausenführung verhalf.

Im zweiten Abschnitt ging es »eng" weiter. Was auch daran lag, dass die Petterweilerinnen immerhin 15 Angriffe fahren mussten, um drei Tore zu erzielen. Das konnte nicht ohne Folgen bleiben. Und so geriet der TVP nach einer 15:14-Führung (38./Mona Neugebauer) bis zur 45. Minute mit 15:18 wieder in Rücklage. Petterweil gab aber nicht auf: Jasmin Pfeil glich zum 19:19 (50.) aus, Milena Barth zum 22:22 (55.). Letztere war es dann auch, die in der Schlussminute Petterweils 24:24-Ausgleich besorgte.

TV Petterweil: Svenja Heller (1 parier¬ter 7m), Judith Koffler (1 par. 7m); Ida Gubitzer (1 Tor), Sophia Sänger (2), Tati Koch (1), Jana Prokopp, Janika Vogt (1), Mona Neugebauer (3), Michelle Börstler (1), Jasmin Pfeil (5/2), Stella Heyn, Kristin Hahn, Milena Barth (6), Laura Kömpel (4/1). gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 20. November 2018

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28:27 — Thomer-Tor in letzter Minute

Karben. Das war schon der achte Streich: Mit einem 28:27 (13:15)-Sieg über die HSG Goldstein/ Schwanheim II bauten die Handballer des TV Petterweil II in der Bezirksliga B (Gr. 2) ihre Erfolgsserie auf makellose 16:0 Punkte aus. Trainer Jörg Belter betonte aber zum wiederholten Male: »Diese Zähler sind allesamt nur für den Klassenerhalt gedacht."

Im Anschluss an die spannende Partie räumte Belter fairerweise ein, dass man gegen starke Goldsteiner auch mit einem Remis hätte leben können: Ja selbst über eine Niederlage mit einem Tor Unterschied hätten wir uns nicht beschweren können." In der abwechslungsreichen Begegnung lag der TVP mit 5:8 hinten, dann verkürzte Niklas Kehrein auf 6:8 (12.), ehe Benedikt Pfeiffer die 10:9 (14.)-Führung erzielte. Zur Pause aber wies Petterweil wieder Rückstand auf, wobei Alexander Käfer sein Team auf 13:15 (29.) herangeführt hatte.

Das Wechselspiel setzte sich nach Wiederbeginn fort. Florian Wassberg egalisierte zum 18:18 (37.), dann sorgten Jannik Thomer (23:21/45.) und Alexander Käfer (25:23/52.) für Zwei-Tore-Vorsprünge. Am Ende wurde es dramatisch: Benedikt Pfeiffer (zum 26:26/56.) und Melvin Zeiß (zum 27:27/60.,) glichen für den TYP jeweils aus, ehe Thomer mit dem 28:27 fünfzehn Sekunden vor Schluss zum Matchwinner der Petterweiler avancierte. Trainer Belter sah trotz des achten Sieges Anlass für Kritik: „Wir haben nicht nur viele freie Bälle vergeben, sondern zusätzlich auch noch vier Siebenmeter." Es gibt also auch für einen Spitzenreiter mit weißer Weste stets noch etwas zu verbessern.

TV Petterweil II: Malkmus (1 parierter 7m), Stanzel; Wassberg (5 Treffer), Thomer (5), Kehrein (2), Zeiß (1), Barth, A. Käfer (5/2), S. Käfer, Peschke, B. Pfeiffer (3), Boguschewski (3/3), Flach (3), J. Pfeiffer (1). gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 20. November 2018

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Wichtige Punkte für den Kopf

Handball TV Petterweil bleibt nach 30:21 gegen Griedel Landesliga-Primus

Die Erfolgsserie geht weiter. Auch gegen den TSV Griedel sind die Farben Schwarz und Gelb Trumpf. Martin Peschkes Petterweiler führen das Landesliga-Klassement an.

Karben. Handball-Landesligist TV Petterweil hat im Wetterau-Derby gegen den TSV Griedel noch einmal rechtzeitig den Schalter umgelegt und einen 30:21 (13:12)-Sieg errungen. Damit baute die Mannschaft von Trainer Martin Peschke die in der Vorwoche errungene Spitzenposition erfolgreich aus. Mit 17:3 Punkten hat der TVP nun die alleinige Führung gegenüber der mit einem ausgetragenen Spiel in Rückstand liegenden MSG Linden (15:3 Zähler nach 26:26-Unent-schieden bei der TG Friedberg) inne.

Nur zweimal geführt

Schon im Vorfeld der Partie hatte vieles für die Gastgeber gesprochen. Bei Griedel fehlte eine ganze Reihe von Stammspielern. Zusätzlich ging Nils Siek nach einer Bänderverletzung angeschlagen ins Spiel. ‚Dazu kommt, dass wir im Unterschied zum TVP zur Zeit nicht gerade einen Lauf haben", er klärte Griedels Teammanager Jürgen Weiß.
Obwohl die Hausherren in der ersten Halbzeit das erste und das letzte Tor erzielten, führten sie in dieser Spielhälfte lediglich zweimal. Zwischen dem 1:0 (Lange/1.) und dem 13:12 (Pfeiffer/29.) hatte Griedel die Führung inne, die zwischen einem und zwei Toren pendelte.

„Das Spiel verlief irgendwie schwammig und emotionslos. Ich gestehe ein, dass wir die knappe Pausenführung nicht verdient hatten", meinte Martin Peschke. Nach Wiederbeginn nahm seine Mannschaft das Heft des Handelns in die eigenen Hände, was auch damit zu tun hatte, dass Jonas Koffler eingewechselt wurde. „Er war angeschlagen und sollte eigentlich ja geschont werden. Dass ich ihn dann doch gebracht habe, spricht Bände", bekannte der TVP-Trainer Farbe. Innerhalb von nur wenigen Minuten zog Petterweil auf 20:14. (Dänner/39.) davon. Griedel kämpfte verbissen darum, den Anschluss nicht zu verlieren. „Es war wie vermutet: Als wir anfingen kräftiger zu wechseln, ging es nach unten", erklärte Weiß das Nachlassen seiner Mannschaft.

Es gelang dem TSV Griedel im¬merhin, sich zweimal bis auf drei Tore heranzuarbeiten (20:17/42. und 23:20/51., jeweils S. Sick), was auch der starken Torhüterleistung von Steffen Roth zu verdanken war. Zu mehr sollte es aber nicht reichen. Die Gelb-Schwarzen packten jeweils eine Schippe drauf und hatten die alte Distanz schnell wieder hergestellt. Bis zum Abpfiff setzten sie die Akzente und sicherten sich einen deutlichen Heimsieg, der aber um einige Tore zu hoch ausfiel und auch den nachlassenden Kräften auf Seiten des TSV geschuldet war.

Einfach zu stark

„Petterweil war für unseren Kader einfach zu stark", analysierte Weiß und fand aber trotz der Niederlage für seine Mannschaft auch einige positive Aspekte: „Die Einstellung hat gegenüber den zurückliegenden Spielen gestimmt. Auf die Leistung der ersten Halbzeit lässt sich aufbauen."
„Auch wenn das kein Leckerbissen war, so sind diese Punkte nach einem nicht ganz so guten Spiel wichtig für den Kopf. Wir haben einen anderen Trend und andere Gedanken als in der Vorsaison und gelernt, auch solche Spiele siegreich zu gestalten", sagte Petterweils Coach Martin Peschke.

TV Petterweil: Bouali; Trouvain (4), Koch (2), Witzel (1), Pfeiffer (2), Felix Koffler, Dänner (4/2), Alt, Flach, Jonas Koffler (2), Neuhalfen (1), Lange (3/1),Hitzel (5), Wassberg (6).


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 20. November 2018

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Wetterau Derby in der Landesliga Mitte!

Die Euphorie bei den Petterweiler Handballern und Fans ist nach dem Sieg gegen Spitzenreiter MSG Linden groß. In dieser Woche folgt das Derby in heimischer Halle gegen den TSV Griedel. Am Sonntag den 18.11.2018 spielen die Schwarz-Gelben in der Sporthalle Petterweil gegen den aktuell 11. Platzierten (6:10 Punkte).

Auf dem Papier eine klare Angelegenheit, aber Handballkenner werden sich an die letzte Saison erinnern in welchen der TVP nur 1 Punkt aus zwei Spielen gegen den TSV holen konnte.

Coach Martin Peschke weiß das kommende Duell richtig einzuschätzen: „Die Mannschaft hat sich diese tolle Momentaufnahme erkämpft und wir arbeiten hart daran, um diese Leistungen in den nächsten Spielen zu bestätigen. Wir lassen uns allerdings von der Tabelle nicht blenden. Der TSV Griedel ist ein starker Gegner gegen den wir uns auch in der letzten Saison schwer getan haben.“ Außerdem gibt Peschke seine Sicht der Dinge zum momentanen Erfolg: „Diese Tabellensituation haben wir ganz klar unseren Fans zu verdanken. Nicht nur zuhause, sondern auch auswärts feuern sie uns an was das Zeug hält. In schwierigen Phasen eines Spiels hilft uns diese Unterstützung enorm. Wir hoffen, dass auch am Sonntag die Halle zum Derby wieder voll ist.“

Ein spannendes Duell ist also vorprogrammiert! Überzeugt Euch selbst live am Sonntag um 18 Uhr in der Sporthalle Petterweil und feuert unsere Mannschaft an.

Wir freuen uns auf jeden Fall auf ein spannendes und faires Handballspiel!


facebook TVP vom Freitag, 16. November 2018

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Gipfeltreffen in der Sporthalle Lützellinden:

In der Handball-Landesliga Mitte empfängt der Tabellenführer MSG Linden am Samstagabend (19.45 Uhr) den Rangzweiten aus Petterweil.

Mit sieben Siegen aus ihren ersten sieben Spielen gelten die von Mario Weber trainierten Lindener in den Augen von Petterweils Coach Martin Peschke als »erster Anwärter auf die Meisterschaft«. Auch die Statistiken sprechen für den Ligaprimus: Im Schnitt entschied die MSG bisher jedes Spiel mit sieben Toren Differenz für sich. »Die Lindener sind auf allen Positionen überdurchschnittlich gut besetzt und verfügen mit dem ehemaligen Bundesliga-Torwart Michael Rocksien, der von 2001 bis 2003 auch in Petterweil gespielt hat, über einen überragenden Keeper«, sagt Martin Peschke. Doch der TVP-Coach verweist auch auf eine nicht minder stolze Serie seiner Mannschaft von sechs ungeschlagenen Partien in Folge. Bis auf den nach wie vor verletzt fehlenden Timon Flach komplett, hofft Peschke, »dass wir in der Abwehr wie schon in den zurückliegenden Wochen kompakt stehen und über ein schnelles Umschaltspiel die MSG vielleicht hie und da überraschen können. Wir werden uns nicht kampflos ergeben«.


Wetterauer Zeitung vom Freitag, 09. November 2018

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