TVP 29:30 – und jetzt geht es zum Duell der Sieglosen

Die Handballer des TV Petterweil kommen aus dem Tabellenkeller in der Landesliga Mitte nicht heraus. Auch gegen Vordermann TuS Holzheim gelang dem Team von Heiko Trinczek/Martin Peschke nicht der angestrebte erste Saisonsieg. Vielmehr unterlagen die Gelb-Schwarzen in eigener Halle mit 29:30 (14:16) und stehen nun mit 1:13 Punkten an zwölfter und vorletzter Stelle. Noch schlechter ist Schlusslicht HSG Wettenberg II (0:12) dran – und nun am Samstag (18 Uhr) in der Launsbacher Sporthalle Petterweils Gastgeber.

„Tja, die Holzheimer haben es uns vorgemacht, wie man trotz sieben fehlender Stammspieler dennoch erfolgreich aufspielen kann“, zollte Petterweils Kotrainer Martin Peschke dem Gegner großen Respekt. Kompakt in der Abwehr, stellten die Holzheimer den TVP aber auch im Angriff vor erhebliche Probleme. „Zumal wir defensiv schlecht gespielt haben, praktisch ohne Körperkontakt“, monierte Peschke. Er befürchtet, dass man in eine Abwärtsspirale geraten können, versicherte aber: „Wir sind im Abstiegskampf angekommen und uns dessen auch bewusst.“

Von Anfang an war der TVP, bis auf Jonas Koffler komplett, ständig knapp in Rückstand. Das 6:6 (17.) durch Roman Hitzel und 7:7 (20.) des insgesamt sieben Mal erfolgreichen Sebastian Alt sollten bis zur Pause (14:16) bereits die letzten Gleichstände aus Petterweiler Sicht sein. Nach dem Wechsel wurde der TVP stärker und konnte sich in seiner stärkster Phase mit dem 21:20 (39.) durch Alt die erste Führung im gesamten Spiel erkämpfen. „Leider haben wir in der Folgezeit die Chance, uns ein wenig abzusetzen, vertan“, meinte Peschke. Und so wurde aus einem 24:23-Vorsprung (46.) bis zur 48. Minute ein 24:26. „Das hat uns letztlich das Genick gebrochen“, so Peschke. Spätestens mit dem Holzheimer Treffer zum 27:30 (57.) waren die Würfel gefallen – wieder einmal gegen den TVP, der 13 Sekunden vor Schluss durch Sebastian Alt nur noch auf 29:30 verkürzen konnte.

TVP: Eckert, Schneiker; Trouvain (1), Kehrein (1), Koch (2), Witzel (1), F. Koffler, Dänner (1), Alt (7), Wassberg, Lange (7/4), Thomer (1), Hitzel (4), Ehmer (4).


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 14. November 2017

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Petterweils „Mr. Handball“ wird heute 70

Es gibt nichts, was er für seinen TVP nicht auf die Beine stellt. Gibt’s nicht, das kommt für das Geburtstagskind nicht in Frage. Das weiß auch sein Filius Martin Peschke – der das Handball-Gen vererbt bekam.

Der Handball ist sein Leben: Edmund Peschke feiert heute Geburtstag – einen runden: Der Jubilar, der für sein unermüdliches Engagement beim TV Petterweil und seinen bienenfleißigen Einsatz für die Handball-Abteilung bekannt ist, wird heute 70 Jahre alt.

Für sein enormes Engagement wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet: 2004 mit der Aktivennadel des Hessischen Handball-Verbandes, 2010 mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen, 2014 mit dem Ehrenpreis der Stadt Karben – und in wenigen Tagen, am 30. November, wird ihm der Ehrenpreis des Wetteraukreises überreicht.

Ohne Peschke geht bei den Petterweiler Handballern nichts. Ob Spielplanung, Hallenanmietung oder Terminbesprechung: Petterweils „Mister Handball“ hat alles im Griff. Auch den Verkauf der Dauerkarten, der über ihn läuft. Und vor den Heimspielen des TVP sorgt er dafür, dass die Plakate mit den Spielankündigungen aufgehängt werden.

Von 1980 bis 2000 war er Jugendleiter beim TVP, dann übernahm er das Amt Spieltechnik, ist außerdem seit 1980 als Zeitnehmer für seinen Verein tätig. Zuvor war er auch noch Schiedsrichter, zunächst mit Adolf Großmüller, dann mit Rainer Maurer im Gespann. Last but not least zeichnet Peschke senior auch für die Homepage des TVP verantwortlich – in der Vergangenheit hatte er auch das traditionelle Kleinfeld-Turnier in Petterweil organisiert. Wahrlich ein Hansdampf in allen Handball-Gassen – hinter dem mit Gattin Edeltraud natürlich eine starke Frau steht, die ihn stets bei allem unterstützt.

1947 in Fulda geboren, kam das heutige Geburtstagkind 1959 nach Frankfurt, begann in der Handball-C-Jugend zu spielen, was er in den folgenden Jahren als Torwart beim TV Niederrad mit Bravour tat. 1970 kam er nach Petterweil, im Jahr darauf heiratete er seine Edeltraud und 1981 kam Sohnemann Martin auf die Welt. Der langjährige Spielmacher im TVP-Team ist heute Kotrainer und zudem noch in der 2. Mannschaft (Bezirksliga B) am Ball. Der Apfel fällt nun einmal nicht weit vom Stamm. fiu


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 14. November 2017

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TV Petterweil enttäuscht gegen TuS Holzheim

»Nach dieser Niederlage sind wir definitiv im Abstiegskampf angekommen«, zeigte sich Co-Trainer Martin Peschke nach der knappen 29:30 (14:16)-Heimpleite seines TV Petterweil im Landesliga-Duell gegen den TuS Holzheim am Sonntagabend ernüchtert. Während die Gäste ihren Platz im gesicherten Tabellenmittelfeld mit dem dritten Sieg in dieser Spielzeit festigen konnten, blieben die Gelb-Schwarzen auch im vierten Anlauf ohne Heimsieg und stehen somit nun stark unter Druck.

»Man hat uns die Nervosität und Verunsicherung von Beginn an deutlich angemerkt. Gegen eine ersatzgeschwächte Holzheimer Mannschaft, die ohne sieben Stammkräfte angereist war, haben wir es zu keinem Zeitpunkt geschafft, uns entscheidend abzusetzen«, konstatierte Peschke und fügte hinzu: »Der Auswärtserfolg der Holzheimer geht völlig in Ordnung, da sie von Beginn an mit deutlich mehr Kampfgeist und Siegeswillen zu Werke gegangen sind.«

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase vor 120 Zuschauern in der Sporthalle am Sauerborn lag der gastgebende Tabellenvorletzte beim 2:4 in der achten Minute erstmals mit zwei Toren im Hintertreffen. Nachdem den Gelb-Schwarzen in der Folge der Ausgleich gelungen war, konnten sich die Gäste aus Holzheim kurz vor der Pause erstmals mit drei Toren Vorsprung absetzen (9:12/24.).

Überhastet im Angriff

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Hausherren dann ihre stärkste Phase und konnten den 14:16-Pausenrückstand bis zur 38. Minute in eine 21:20-Führung drehen. »Als wir unseren Vorsprung hätten ausbauen können, haben wir im Angriff viel zu überhastet abgeschlossen und sind in der Abwehr nicht entschlossen genug zu Werke gegangen. Insgesamt war die Leistung in der Defensive nicht landesligawürdig«, räumte Peschke ein, dessen Team beim 24:26 in der 47. Minute erneut mit zwei Toren im Hintertreffen lag und die Wende in den letzten Minuten der Begegnung nicht mehr schaffte.

TV Petterweil: Eckert, Schneiker; Trouvain (1), Kehrein (1), Witzel (2), Felix Koffler (1), Dänner (1), Alt (7), Wassberg,Lange (7/4), Thomer (1), Hitzel (4), Ehmer (4).

TuS Holzheim: Fischer, Linke, Wagener; Nink (5), Moos, Becker (5/1),Giebenhain (1), Sonntag (1), Rompel (2), Koch, Grandpierre (5), Schenk (4/1), Friedrich (1), Schwarz (6).

Schiedsrichter: Hoffelner/Siedel (HSG Bensheim/Auerbach). – Siebenmeter: 4/4:7/6. – Strafzeiten: 10:4 Minuten. – Zuschauer: 250.


Wetterauer Zeitung vom Sonntag, 12. November 2017

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TVP bestreitet »Vier-Punkte-Spiel«

TV Petterweil – TuS Holzheim (So, 18 Uhr / Sporthalle Petterweil): »Es zählen keine Ausreden, wir müssen gegen Holzheim endlich anfangen zu punkten«, fordert TVP-Coach Heiko Trinczek, für den mit den Duellen gegen die direkten Konkurrenten aus Oberursel, Holzheim, Wettenberg II, Eppstein und Eddersheim die Wochen der Wahrheit begonnen haben. »Alle fünf Mannschaften sind auf Augenhöhe und kämpfen genau wie wir um den Klassenerhalt. Leider haben wir den Auftakt in diese richtungsweisenden Wochen mit der Niederlage im Gastspiel bei der TSG Oberursel komplett vergeigt«, hadert der Petterweiler Übungsleiter mit der deutlichen 31:41-Auswärtspleite seiner Mannschaft gegen die Taunusstädter vor Wochenfrist.

Nach dem Rückzug der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden II, gegen die der TVP in fremder Halle seinen bisher einzigen Saisonsieg feiern konnte, stehen die Gelb-Schwarzen mit nur einem Punkt auf der Habenseite auf dem vorletzten Tabellenrang. »Nun haben wir noch vier Spiele gegen direkte Konkurrenten vor der Brust und wollen diese erfolgreich gestalten. Die Holzheimer sind genau wie wir personell angeschlagen und haben jüngst ebenfalls keine guten Ergebnisse eingefahren«, weiß Trinczek um die vier Serienniederlagen der Gäste in den vergangenen vier Partien. Dabei war der Tabellenneunte aus Holzheim mit zwei Siegen zum Rundenauftakt noch vielversprechend in die Saison gestartet.

»Für uns ist die Heimpartie gegen Holzheim ganz klar ein Vier-Punkte-Spiel«, gibt Trinczek die Marschrichtung für das Duell am Sauerborn vor. Fehlen wird den Gelb-Schwarzen, wie schon in den vergangenen Wochen, mit Jonas Koffler (Handbruch) und Torhüter Marco Pajung (Kreuzbandriss) ein verletztes Duo. Hinter dem Einsatz von Roman Hitzel steht aufgrund einer Fußverletzung noch ein Fragezeichen.


Wetterauer Zeitung vom Samstag, 11. November 2017

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Wiesbaden raus: TVP verliert Sieg

Erst einen Sieg haben die Handballer des TV Petterweil in der Landesliga Mitte bis dato auf die Habenseite bringen können. Und jener 41:23-Erfolg von Anfang Oktober, der wurde ihnen jetzt sogar wieder gestrichen. Der Grund: der damalige Gegner, die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden II, hat wegen personeller Engpässe ihr Team vom Spielbetrieb abgemeldet. Folglich wurden aus den bisherigen Petterweiler 3:11 nur noch 1:11 Punkte.

Umso dringlicher wäre da am Sonntag (18 Uhr) ein Heimsieg gegen TuS Holzheim – mit 4:8 Zählern in Reichweite für das TVP-Team von Heiko Trinczek und Martin Peschke. „Wir stehen absolut in der Pflicht, dieses Spiel für uns zu entscheiden“, redet Peschke denn auch Klartext. Schließlich wolle man ja jetzt mal langsam damit anfangen zu punkten, um am Saisonende nach Möglichkeit nicht zu den maximal vier Absteigern zu gehören – von denen nun einer mit den Wiesbadenern bereits feststeht.

„Wir haben gut trainiert – allen ist bewusst, dass wir am Sonntag gegen die von Verletzungssorgen geplagten Holzheimer die Punkte holen müssen“, sagt Peschke – und ist „fest davon überzeugt, dass wir siegen werden.“ Einziger Ausfall ist nach wie vor der an seiner Wurfhand verletzte Jonas Koffler. gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Freitag, 10. November 2017

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TVP lässt Leidenschaft in der Kabine

Der zweite Sieg – er steht auch nach dem siebten Spiel noch nicht zu Buche. Wieder einmal präsentiert sich die Defensive der Gelb-Schwarzen löchrig. Das sollte bis zum nächsten wegweisenden Himspiel abgestellt sein.

Für die Handballer des TV Petterweil heißt es, in der Landesliga Mitte ab sofort die Augen mehr denn je wachsem nach hinten zu richten. Nach der heftigen 31:41 (15:22)-Klatsche bei der zu Hause damit weiter unbesiegten TSG Oberursel schreibt das Team von Heiko Trinczek und Martin Peschke allmählich besorgniserregende 3:11 Punkte. Der Tabellenkeller scheint zur Dauerbehausung für die „Gelb-Schwarzen“ zu werden.

„Das ist schon schade“, meinte denn auch Martin Peschke schwer enttäuscht, „Leidenschaft und Einsatzwillen hatten die Oberurseler ausgezeichnet – dabei hatten wir uns genau diese beiden Tugenden von unserer Mannschaft erhofft. Vergeblich.“ Allmählich müsse sich nun jeder im Team „hinterfragen, wohin die Reise führen soll“, sagt Peschke. Auch gerade im Vorfeld des nun anstehenden wichtigen Heimspiels (Sonntag, 18 Uhr) gegen den ebenfalls nicht sonderlich gut gestarteten direkten Tabellenvordermanns TuS Holzheim (4:8 Punkte).

Um es vorwegzunehmen: Jenes 1:0, das Sebastian Alt nach 34 Sekunden für den TVP in Oberursel erzielt hatte, sollte die erste und zugleich schon letzte Führung seines Teams bleiben. Über 4:2 (3.) und 6:3 (6.) konnte sich die TSGO in der Folgezeit absetzen, ehe Petterweil mit drei Treffern durch Pierre Lange (8.), Felix Koffler (8.) und Christian Dänner (9.) zum 6:6 noch einmal zurückschlug. Aber aus jenem letzten Gleichstand der immer ungleicher werdenden Partie machten die Orscheler ein 11:6 (13.) und 15:9 (19.). Zur Pause schienen beim Stande von 22:15 dann bereits alle Petterweiler Felle davongeschwommen zu sein.

Selbst Ergebniskosmetik war dem TVP im zweiten Durchgang nicht mehr möglich. Ganz im Gegenteil: Vielmehr baute das Team von TSG-Trainer Kazimir Balentovic seinen Vorsprung erstmals auf zehn Tore Abstand zum 27:17 (36.) aus und hatte dann mit dem 34:20 nach 46 Minuten den größten Torabstand der Partie erwirkt.

„Wir haben uns über die schnelle Mitte regelrecht überrennen lassen. Von Minute zu Minute gingen bei uns die Köpfe immer ein Stückchen weiter nach unten“, sagt Martin Peschke. Obendrein kamen mit Felix Koffler (Knieverletzung) und Roman Hitzel (Überdehnung im Fußgelenk) auch noch zwei „Gelb-Schwarze“ angeschlagen aus der Partie in der Oberurseler Erich-Kästner-Schule – die sich damit wieder einmal als eine uneinnehmbare Bastion für Gästeteams erwiesen hatte.

TVP: Eckert, Schneiker, Trouvain (3), Kehrein, Koch (4), Witzel (2), Pfeiffer (2), Koffler (3), Dänner (3), Alt (2), Lange (4), Thomer (2), Hitzel, Ehmer (6). gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 07. November 2017

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Kreuzbandriss überschattet Sieg

So unglücklich die 20:21 (6:9)-Niederlage für die Handballerinnen des TV Petterweil (Bezirksliga A) bei der HSG Eschhofen/Steeden letztlich auch war, sie rückte ganz in den Hintergrund. Im Fokus stand vielmehr die Schwere der Verletzung, die sich Fabienne Ebert im letztwöchigen Spiel gegen Holzheim/Limburg zugezogen hatte – und sich als Kreuzbandriss erwies.

Die Petterweilerinnen begannen nach der langen Anfahrt reichlich fahrig und nervös und kamen erst in der 12. Minute durch Kristin Hahn zu ihrem ersten Treffer (1:4). Im Laufe der ersten Hälfte stabilisierten sich die TVPlerinnen und verkürzten durch Ina Kretschmann auf 4:7 (18.) und 6:8 (24.). Im zweiten Abschnitt geriet der TVP nochmals deutlicher ins Hintertreffen, ehe Kristin Hahn mit dem 12:17 (44.) das Signal zur erneuten Aufholjagd gab. Nina Büttner markierte das 14:17 (48.), Kretschmann das 18:20 (56.). Durch Hahn (57.) und Büttner (58.) gelang sogar der 20:20-Ausgleich, doch in der Schlussminute schlug das Pendel dann doch pro Eschhofen aus.

TVP: Alicia Zeiler, Svenja Holler; Michelle Börstler (5), Sophia Sänger, Jana Prokopp, Jannika Vogt (1), Ina Kretschmann (5/5), Mona Neugebauer (2), Kristin Hahn (3), Nina Büttner (4), Tamara Hess.


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 07. November 2017

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Durch ungenügendes Abwehrverhalten ein besseres Ergebnis verpasst

kommentierte Jörg Belter die 27:31 (14:15)-Niederlage seiner 2. Petterweiler Männermannschaft (Bezirksliga B) bei der FTG Frankfurt. Unterm Sowohl am Kreis als auch in der Mitte habe man „zu viele Lücken gelassen, die der Gegner immer wieder zu einfachen Toren nutzte“, so Belter. Ein Extralob zollte er lediglich dem acht Mal erfolgreichen Jonte Flach.

Anfangs über 3:2 (7./Martin Peschke) und 6:4 (12./Luca Zeiß) noch vorne liegend, konnte der TVP durch Melvin Zeiß (8:8/16.) und Jonte Flach (10:10/18.) in der Folge noch zwei Mal ausgleichen, dann aber nur noch für den Rest des Spiels verkürzen. Der höchste Rückstand lag beim 18:25 vor. Daraus machte man durch Jonte Flach noch ein 27:30 (58.) – ehe mit dem 31. FTG-Treffer die Punkte endgültig abgeschrieben werden mussten.

TVP II: Glock, Steinacker (1 par. 7m); M. Zeiß (1), M. Barth (1), Kloos (2), Farcas (2), Trovillion (2), L. Zeiß (2), A. Käfer (1), Peschke (5/1), Boguschewski (1/1), Pfeiffer, Flach (8), Wassberg (2).


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 07. November 2017

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Kehrtwende um 180 Grad

Eine Kehrtwende um 180 Grad in Konzentrations- und Leistungsvermögen vollführte Petterweils weibliche C-Jugend am Wochenende im Vergleich zum vorherigen. Hochkonzentriert von Anfang an lag man bei der HSG MainHandball nach einem Hattrick von Alina Steinmüller zum 6:3 und dem ersten Saisontor von Carolina Oetken zur Pause bereits 17:8 vorn. Eingeleitet von Laura Traband kam es dann zu vielen sehenswerten Toren bis hin zum 28:18-Endstand. Zwischen den Pfosten erwies sich Franka Dittrich erneut als Erfolgsgarant.

TVP: Asmaa El Haddoudi, Franka Dittrich (3 par. 7m); Samantha Warnke (6), Jana Kremic, Leticia Malkmus, Hannah Starke (1), Carolina Oetken (1), Laura Traband (4), Romina Kremic, Alina Steinmüller (9), Karina Gutgesell, Isabel Reichardt, Chantal Liedtke (7), Lea Schieferstein. gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 07. November 2017

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41 Gegentreffer in Oberursel

Große Ernüchterung herrschte im Lager des TV Petterweil nach der deutlichen 31:41 (15:22)-Auswärtsniederlage gegen die TSG Oberursel am Samstagabend in der Handball-Landesliga Mitte. »Es ist momentan einfach der Wurm drin«, konstatierte TVP-Coach Heiko Trinczek. »41 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. Wir haben zu keinem Zeitpunkt das umsetzen können, was wir uns für die Partie vorgenommen hatten«, zeigte sich der Petterweiler Übungsleiter nach der fünften Saisonniederlage seines Teams ernüchtert.

Vor 120 Zuschauern in der Sporthalle der Erich-Kästner-Schule in Oberursel kamen die Gelb-Schwarzen nach nervösem Beginn und einem frühen Drei-Tore-Rückstand (3:6/7.) besser ins Spiel und waren beim 6:7 nach neun Minuten bis auf einen Treffer an den Hausherren dran. »In der Folge haben wir vor dem gegnerischen Tor aber viel zu überhastet abgeschlossen und sind in der Abwehr nicht engagiert genug zu Werke gegangen«, haderte der Petterweiler Übungsleiter, dessen Mannschaft beim 11:17 in der 21. Minute bereits deutlich mit sechs Toren im Hintertreffen lag. Bis zur Pause hatten die Taunusstädter ihre komfortable Führung um ein weiteres Tor ausgebaut (15:22).

»Wir wollten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung an den guten Auftritt im Derby gegen den TSV Griedel in der Vorwoche anknüpfen und mit zwei Punkten aus Oberursel nach Hause fahren. Das ist uns leider nicht gelungen. Die Jungs können Handball spielen, das haben sie in den vergangenen Jahren und auch in der Saisonvorbereitung bewiesen. Leider ist derzeit bei jeder Aktion eine große Portion Nervosität mit im Spiel. Man spürt der Mannschaft die Verunsicherung nach dem schwachen Saisonstart deutlich an. Auch die Ausfälle von Jonas Koffler und den beiden Torhütern Marco Pajung und Steffen Günther können wir derzeit nicht kompensieren«, räumte Trinczek ein. Beim 27:17 in der 36. Minute lagen die Hausherren erstmals mit zehn Toren in Front und behaupteten diese Führung bis zum Ende.

TSG Oberursel: Geier, Friedl; Issa (1), Weber (1), Ghinea (1), Ljubic (10), Hitzel (1), Juli, Ilestro (6), Walz (6), Brühl, Jockel (7), Avemann (4), Heid (4/3).

TV Petterweil: Eckert, Schneiker; Trouvain (3), Kehrein, Koch (4), Witzel (2), Pfeiffer (2), Koffler (3), Dänner (3), Alt (2), Lange (4), Thomer (2), Hitzel, Ehmer (6).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Baby/Wahler (Limburg). – Zeitstrafen: 2:0 Minuten. – Siebenmeter: 3/3:0/0. – Zuschauer: 120.


Wetterauer Zeitung vom Sonntag, 05. November 2017

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