TV Petterweil muss gegen Eddersheim nachlegen

Da beißt die Maus keinen Faden ab: Sein Heimspiel am Sonntag (18 Uhr) gegen Schlusslicht TSG Eddersheim (7:35 Punkte) muss der TV Petterweil (Drittletzter mit 13:29 Zählern) unbedingt gewinnen, um seine Chancen auf den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte zu wahren – und um auch weiter vor dem Tabellenzwölften HSG Wettenberg II (12:30 Punkte, am Samstag, 18 Uhr, beim ebenfalls noch nicht gefestigten Neunten TSV Griedel/16:26) zu bleiben.

Nach dem so wichtigen Sieg bei der TSG Eppstein planen die Petterweiler aufgrund ihres anschließenden schweren Restprogramms (bei MSG Linden und gegen TSV Lang-Göns) einen Sieg gegen Eddersheim fest ein. „Es wird ein Fernduell um den drittletzten Platz zwischen der HSG Wettenberg II und uns geben“, schätzt Petterweils Trainer Martin Peschke. Zudem werde man auf die Ergebnisse in höheren Ligen angewiesen sein. Peschke ganz entschlossen: „Die Landesliga werden wir nach zehnjähriger Zugehörigkeit jedenfalls nicht so einfach aufgeben. Ein Abstieg würde uns weit zurückwerfen.“

Die TSG Eddersheim hat mit den Rückraumschützen Kevin Pappisch und René Morgenstern enorme Qualität auf dem Feld, die es aus TVP-Sicht nicht zu unterschätzen gilt. Der Schlüssel zum möglichen Sieg wird die Abwehr der Schwarz-Gelben sein. „Unsere 6:0-Abwehr muss noch aktiver im Mittelblock arbeiten als in den letzten zwei Spielen. Da waren wir teilweise zu passiv und konnten die Schützen des Gegners nicht anlaufen“.

Zurück zu den Petterweilern: Trotz der Langzeitverletzten Timon Flach, Niklas Kehrein, Jonas Koffler und Jens Wassberg sollte der TVP-Kader durchschlagskräftig genug sein, um die Punkte in Petterweil zu halten. Nur hinter Felix Koffler steht – beruflich – noch ein Fragezeichen. gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Samstag, 21. April 2018

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Petterweiler Ausrufezeichen

Der TV Petterweil steckt im Kampf um den Verbleib in der Handball-Landesliga Mitte Mitte nicht auf. Durch den 27:26 (15:12)-Sieg bei der TSG Eppstein gab das Team von Trainer Martin Peschke den zwölften und vorletzten (Abstiegs-)Platz wieder an die HSG Wettenberg II (21:27-Niederlage gegen Leader TuS Dotzheim) ab.

Drei Spieltage vor Saisonschluss haben die „Schwarzgelben“ mit nun 13:29 Punkten die auf Rang acht bis zehn vor ihnen platzierten TSG Eppstein (16:26), TSV Griedel (16:26) und TuS Holzheim (16:28) wieder im Visier. Nächsten Sonntag (18 Uhr) ist gegen Schlusslicht TSG Eddersheim ein Sieg Pflicht für den TVP. Ausklingen wird die Runde für die Petterweiler dann bei der MSG Linden (2. Platz/28. April, 19.45 Uhr) sowie gegen den TSV Lang-Göns (4. Platz/5. Mai, 18 Uhr).

Gegen Eppstein hatten die Petterweiler anfangs große Probleme in der Defensive. „Die TSG hat uns ausgespielt, wie sie wollte“, ließ Peschke die Startphase Revue passieren, in der man über 0:1, 3:5 (5.) und 5:8 (11.) in Rücklage geriet. Aber dann berappelte sich die Abwehr, zudem erzielte Björn Ehmer viele wichtige Tore und Cedric Witzel erwies sich als effektive Allzweckwaffe. Aus dem Eppsteiner 8:5 wurde eine 9:8 (18.)-Führung des TVP, die er auf 15:12 ausbaute.

Zwar bekam Petterweil auch im zweiten Abschnitt TSG-Shooter Thomas Becker nicht in den Griff und auch die Schiedsrichter behielten ihre Linie laut Peschke („Im Zweifelsfall stets gegen uns“) bei – dennoch erhöhte der TVP nervenstark auf 17:13 (34./Christian Dänner), 22:18 (45.) und 25:21 (52./beide Thorsten Koch). Als Eppstein 26 Sekunden vor Schluss plötzlich auf 26:27 verkürzt hatte, „ging der Puls natürlich nochmal extrem hoch“, so Peschke. Wenig später aber war es geschafft – das vom TVP-Coach geforderte Lebenszeichen.

TVP: Brücher, Schneiker, Trouvain, Koch (3), Witzel (4), B. Pfeiffer (1), F. Koffler (2), Dänner (2), Alt (3), Schneider, Lange (2), Thomer, Hitzel (1), Ehmer (9/2).


Bad Vilbeler Neue Presse vom Mittwoch, 18. April 2018

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