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Debütant Weber einziger Lichtblick

Kleinich. Trotz einer gelungenen Vorstellung von Neuzugang Sebastian Weber sind die Handballer des TV Petterweil im «Aquarium» der abstiegsbedrohten HSG Irmenbach-Kleinich-Horbruch mit 30:35 baden gegangen. Die wegen ihres Harzverbotes und des ungewöhnlichen grünen Bodenbelags bei den Vereinen der Regionalliga Südwest gefürchteten Hirtenfeldhalle in Kleinich entpuppte sich für den TVP einmal mehr als «Fallgrube». Schon in den beiden vergangenen Spielzeiten hatten die Wetterauer keinen Punkt mit nach Hause nehmen können.

Auch diesmal gab es für die Mannen von Gebhard Fink nichts zu holen, was vor allem an ihrer schwachen Wurfausbeute lag. «Typisch Irmenach! Du fühlst dich in dieser Halle wegen des Bodens wie in einem Aquarium. Das Harzverbot ist schon eine Wettbewerbsverzerrung. Doch die schlechte Trefferquote ist keine Entschuldigung für diese Niederlage», stellte Teammanager Reinhard Kreft klar. Der Verantwortliche des Tabellenfünften zählte allein 14 Gegentore via Tempogegenstoß.

Ein Lichtblick war das Debüt des vom Bundesligisten Wetzlar ausgeliehenen Weber (FNP berichtete), der fünf Mal traf. Dagegen bot der gegen Ober-Eschbach noch vor wenigen Tagen herausragende Baier eine schwache Leistung. Überhaupt erwischte der TVP einen schwachen Tag, lag zur Pause schon mit 14:17 zurück. Statt vermehrt über die Flügel zu spielen, suchte man immer wieder den Weg durch die Mitte und wurde dafür bestraft. «Wir haben die Mannschaft extra darauf hingewiesen, dass Irmenach mit seinen großen Leuten im Mittelblock gut steht», haderte Kreft.

TVP-Tore: Deinet (8), Trinczek (6), Weber (5), Baier (4/2), Shimonjenko, Olbrich, Fetzer (je 2) und Schneider. (rm)


Frankfurter Neue Presse vom Montag, 24. Januar 2005

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