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Detlef Ernst warnt vor „superstarkem Rückraum“

Petterweil. Die Handballer des TV Petterweil haben in der Regionalliga Südwest keine Angst vor großen Namen. „Wir wollen möglichst ein gutes Ergebnis erzielen. Von Schadensbegrenzung würde ich nicht sprechen“, meint Trainer Detlef Ernst vor der so hohen Auswärtshürde heute Abend (19.30 Uhr) beim Spitzenreiter HG Saarlouis.

Bei der mehr als zweistündigen Anreise in den Süden des Saarlands werden sich die Spieler des Tabellenvorletzten sicherlich an den Sensations-Coup vom 22. Oktober 2006 entsinnen. Entsprechend zur Vorsicht mahnt auf der anderen Seite HG-Coach Richard Jungmann. „Ich erinnere die Mannschaft an die Hinspielniederlage. Mehr muss ich dann nicht mehr dazu sagen“, sagt Jungmann. Wie beim 33:27 wird auch der damals überragende Martin Malik wieder im TVP-Kasten stehen. Der ehemalige Erstliga-Schlussmann hatte die letzten beiden Wochen aus Verletzungsgründen nicht mitwirken können. „Er hat am Donnerstag leicht trainiert, ist auf jeden Fall dabei“, so Ernst, der ein Debakel bei sicherlich hoch motivierten Saarlouisern unbedingt vermeiden möchte.

Trotz der klaren Vorzeichen in der Stadtgarten-Halle herrscht große Vorfreude beim TVP-Tross. „Das wird eine tolle Atmosphäre. Es kommt nicht alle Tage vor, dass man vor erwarteten 1000 Zuschauern spielt“, sagt Ernst. Während die Petterweiler nichts zu verlieren haben, dürfen sich die Gastgeber im Titel-Dreikampf mit Groß-Bieberau und Wallau keine Blöße geben. „Saarlouis hat einen superstarken Rückraum, auf den wir höllisch aufpassen müssen“, hebt Ernst warnend den Finger. (rm)


Frankfurter Neue Presse vom Samstag, 10. März 2007

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