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Ernst: Vorteil für Malik

Petterweil. Nach der Fastnachtspause geht für die Handballer des TV Petterweil heute Abend der sportliche Existenzkampf in der Regionalliga Südwest weiter. „Da muss man kein großer Prophet sein: das ist ein eminent wichtiges Spiel“, meint Trainer Detlef Ernst vor dem Kellerduell beim TV Hochdorf (20 Uhr), der mit einem Punkt vor dem TVP (8:26) an drittletzter Stelle liegt.

Folglich könnten die Wetterauer mit dem zweiten Auswärtssieg der Saison die Gastgeber von dem momentanen Nichtabstiegsplatz verdrängen. Sogar der Sprung auf den zwölften Platz winkt, sollte Hermsdorf (9:23) sein Heimspiel gegen Haßloch verlieren. Unnötig unter Druck möchte Ernst sein Team vor dem Aufeinandertreffen der zwei schlechtesten Abwehrreihen aber nicht setzen. „Für mich ist vor allem wichtig, dass die Mannschaft die Trainingsleistungen im Wettkampf umsetzt“, erklärt der 47-Jährige und hofft auf eine ähnlich starke Leistung wie bei seinem gelungenen Einstand (27:23) gegen Irmenach vor zwei Wochen.

Damals hatte Leistungsträger Jörn Olbrich gefehlt, der nun aber wieder zur Verfügung steht. Für Ernst liegt der Schlüssel zum Erfolg in der Defensive. „Wenn wir es schaffen, weniger als 30 Tore zu kassieren, haben wir eine Chance“, glaubt der TVP-Coach, der sich mit ausgiebigem Videostudium sich und seine Mannschaft auf den Gegner eingestimmt hat. Hochdorfs Stärken sieht er vor allem im Rückraum. Entscheidend für Ernst ist neben der Abwehrleistung auch die Torhüterposition. „Dort sehe ich einen Vorteil auf unserer Seite“, sagt Ernst und setzt entsprechend auf Routinier Martin Malik als sicheren Rückhalt im Tor. (rm)


Frankfurter Neue Presse vom Samstag, 24. Februar 2007

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