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In der „Hölle Süd“ die Zähne gezeigt, aber: TVP 32:34

Haßloch. Sie kämpften wie die Löwen in der „Hölle Süd“, doch die Schiedsrichter kamen einem Coup von TV Petterweils Handballern bei der TSG Haßloch letztlich in die Quere. „Sie haben uns um einen Punkt gebracht. Wir hätten auf jeden Fall ein Remis verdient gehabt. Das war später auch der Tenor auf der anschließenden Pressekonferenz“, sagte TVP-Trainer Gebhard Fink nach der unverdienten 32:34-Niederlage des Tabellenvorletzten in der Regionalliga Südwest.

Trotz oder auch gerade wegen der empfundenen Benachteiligung durch die Referees Jakob/Dähne aus Thüringen hatte Fink für seine Mannschaft nur Lob parat. „Ich bin mächtig stolz auf meine Truppe. Sie hat klasse gekämpft. Das gibt uns Auftrieb für die nächsten Aufgaben“, meinte der Petterweiler Coach mit Blick auf das Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Nieder-Olm.

Ohne Felix Schneider (Nasenbein-OP) und den verletzten Heiko Trinczek ging der TVP vor 300 Zuschauern in der Sporthalle „Hölle Süd“ gleich in Führung. Zur Pause lagen die Hessen verdientermaßen 16:15 vorn. Nach dem Seitenwechsel baute Petterweil seinen Vorsprung sogar auf 28:25 aus und behauptete diesen Drei-Tore-Abstand bis zum 30:27. Doch die Pfälzer konnten in der Endphase dank auch der Schiedsrichter das Blatt noch wenden.

„Es wurden insgesamt sechs glasklare Tore nicht gegeben. Jedes Mal wurde der Vorteil abgepfiffen. Zum Schluss wird Rene Lenhardt umgerissen und es gibt keinen Siebenmeter“, echauffierte sich Fink, dessen Team die letzten Minuten wegen einer Zeistrafe für Dennis Baier in Unterzahl auf die Verliererstraße geriet. Bereits in der ersten Halbzeit hatte Hans Self wegen Foulspiels die Rote Karte gesehen. Für den TVP trafen: d´Aveta (10/6), Olbrich (6), Baier (5) Ruhrmann, Neumeier (je 4), Ehmer (2) und Self. (rm)


Frankfurter Neue Presse vom Montag, 04. Dezember 2006

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