Der Oberschenkel: Trinczek wackelt
Petterweil. Nach dem verpatzten Saisonauftakt in der Handball-Regionalliga Südwest hofft der TV Petterweil morgen Abend (18 Uhr) auf eine erfolgreiche Heimpremiere gegen die HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim. TVP-Coach Gebhard Fink muss sich allerdings Sorgen um Heiko Trinczek machen. Der Rechtsaußen, der bei der 23:28-Niederlage bei Aufsteiger Vallendar nur sporadisch zum Einsatz kam, laboriert weiterhin an einer Oberschenkelzerrung. Dagegen sind die beiden Kreisläufer Felix Schneider und Uwe Ruhrmann nach überstandener Grippe wieder fit.
Aus einer stabilen Deckung heraus will man die HSG in die Knie zwingen. „Wir werden mit einer 6:0-Deckung agieren“, verrät Fink, der zudem einige taktische Züge vorbereitet hat. In Vallendar vermisste Fink vor allem die taktische Disziplin nach der roten Karte für Dirk Pezold zu Beginn der zweiten Halbzeit: „Da haben wir völlig den Faden verloren. Irgendwie waren wir vom Kopf nicht frei.“
Vergleichbare Aussetzer könne man sich gegen die stärker als Vallendar einzuschätzenden Mülheimer nicht erlauben. „Das wird ein schweres Spiel“, weiß Fink um die Stärken der Rheinländer, die zum Auftakt gegen Haßloch (28:27) knapp siegen konnten.
Aber auch die Gäste haben mit Personalproblemen zu kämpfen: Spielmacher Hilmar Bjarnason ist angeschlagen. (rm)
Frankfurter Neue Presse vom Samstag, 23. September 2006
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