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Ernst: Kein Spielraum für Halbherzigkeiten

Eine der Papierform nach leicht zu lösende Aufgabe wartet am morgigen Sonntag auf den TV Petterweil in der Handball-Landesliga Mitte (Männer).

Um 18 Uhr (Halle an der Sauerbornstraße) erwartet das Team von TVP-Trainer Detlef Ernst den Tabellenneunten TSG Oberursel, der sich zuletzt zu einem 19:18-Zittersieg im Hochtaunusderby gegen die MSG Kronberg/Steinbach/Glashütten gemüht und seine Bilanz auf 14:20 Zähler verbessert hat.

Der TV Petterweil nimmt mit 26:8 Punkten nach wie vor Rang 3 hinter den "Top zwei" HSG VfR/Eintracht Wiesbaden (32:2 Zähler) und TV Hüttenberg II (31:3) ein. Auffällig: der TVP verfügt mit 414 Gegentreffern über die beste Abwehr der Liga, noch vor Wiesbaden (434) und Hüttenberg (438).

In dem Derby will der TVP seine "weiße Derbyweste" anbehalten. Ein Blick auf die Statistik zeigt bisher eine makellose Bilanz von vier Siegen in den Derbys. "Wir wollen den fünften folgen lassen, wenngleich die letzten Vergleiche mit der TSG und die aktuelle Tabellensituation vielleicht eine Tendenz für einen favorisierten TV Petterweil zu lassen, so müssen und werden wir die Aufgabe wie immer mit voller Konzentration und Ernsthaftigkeit angehen", meint Trainer Detlef Ernst.

Die Gäste kommen mit der Empfehlung von zuletzt drei Punkten, wobei der Punkt in Hochheim-Wicker aus Ernst-Sicht "allerhöchsten Respekt" verdient, denn man wisse selbst, wie schwer es ist, dort zu bestehen. Ernst: "Dies und auch die Erinnerung an das Hinspiel, als wir bis zum Schluss hart um den Sieg kämpfen mussten, sind mir Warnung genug. Deshalb werde ich meinen Jungs keinen Spielraum für Halbherzigkeiten gönnen und wie immer eine gute Leistung einfordern. Ich würde mich freuen, wenn wir da weiter machen könnten, womit wir gegen Münster aufgehört haben, denn der starke mannschaftliche Auftritt hat mich erfreut. Kommen wir an diese Leistung heran, wird es für Oberursel schwer, uns zu besiegen!"

Heiko Trinczek ist weiterhin verletzt. Aber die in den letzten Wochen stark eingeschränkten Felix Schneider und Tim Weis kehren wieder ins Training zurück und werden Ernst wieder mehr Möglichkeiten bieten, personell zu reagieren. gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Samstag, 25. Februar 2012

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