TV Petterweil I

-

TV Idstein

27

:

28

Landesliga-Mitte

22. November 2015, 18:00 Uhr

Erneut ein Thriller - diesmal ohne Happy-End

Gegen den Tabellenletzten aus Idstein kann Petterweil nur phasenweise überzeugen und muss schließlich eine doch unerwartete 27:28-Niederlage hinnehmen.

Pierre Lange
8
6 / 2
Thorsten Koch
6
6 / 0
Dominik Führ
3
3 / 0
Martin Peschke
3
3 / 0
Jannik Thomer
2
2 / 0
Lennart Trouvain
2
2 / 0
Efecan Kayikci
1
1 / 0
Maximilian Rautschka
1
1 / 0
Cedrik Witzel
1
1 / 0
Lukas Büttner
0
0 / 0
Sebastian Gosenheimer
0
0 / 0
Armin Hedayat-Nezhad
0
0 / 0
Max von Borstel
0
0 / 0

TV Petterweil behält Schütze Schubert im Auge

Der Blick auf die Tabelle bestätigt es: Die Handballer des TV Petterweil gehen morgen Abend (18 Uhr, Halle an der Sauerbornstraße) als Favorit in ihr Heimspiel gegen den TV Idstein. Während sich die Schützlinge von TVP-Trainer Heiko Trinczek mit 9:9 Punkten an sechster Position eingereiht haben, zieren die Männer vom Idsteiner Hexenturm mit 2:16 Zählern das Tabellenende.

„Wir stehen in der Pflicht, das Spiel zu gewinnen“, redet denn auch Petterweils Kotrainer Martin Peschke gar nicht erst um den heißen Brei herum. Der zuletzt fehlende Timm Weis steht dem TVP vermutlich wieder zur Verfügung. Dagegen ranken sich um Jonas Koffler und Felix Koffler noch Fragezeichen. Gegner Idstein, der bislang seine sämtlichen vier Auswärtsspiele in dieser Runde verloren hat, muss auf den starken Kreisläufer Sascha Marxen verzichten. Er steht vor einer Operation. Ihren einzigen Sieg verbuchten die Idsteiner daheim gegen die TSG Eddersheim (33:30).

Zuletzt mussten beide Teams Niederlagen einstecken: Petterweil ein 24:29 beim nach wie vor verlustpunktfreien Tabellenzweiten MSG Linden und der TV Idstein mit einem 28:29 gegen den TV Breckenheim die achte Pleite im neunten Saisonspiel. „Wir sind schon ein wenig überrascht vom schlechten Start der Idsteiner“, gesteht Martin Peschke ein, fügt allerdings einschränkend hinzu: „Die Mannschaft hat allerdings vor der Saison einige Abgänge, darunter im Tor, verzeichnet. Nichtsdestotrotz verfügt Idstein nach wie vor über erfahrene und treffsichere Rückraumschützen.“ Dabei denkt Peschke in erster Linie an Moritz Schubert: „Er kommt nahezu in jedem Spiel auf zehn Tore und mehr.“ gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Samstag, 21. November 2015

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Fünf Sekunden fehlen

TV Petterweil 27:28 gegen TV Idstein

(kun) Fünf Sekunden vor dem Ende der Landesliga-Partie zwischen dem gastgebenden TV Petterweil und dem TV Idstein tankte sich Linkshänder Moritz Schubert im Idsteiner Rückraum in die Höhe und besiegelte die 27:28 (12:14)-Heimniederlage der Gelb-Schwarzen mit einem krachenden Treffer in den Torwinkel. Damit war der kurz zuvor erzielte 27:27-Ausgleichstreffer der Petterweiler dahin und die Aufholjagd nach einem zwischenzeitlichem Fünf-ToreRückstand im zweiten Durchgang ertraglos geblieben.

»Uns haben spürbar die personellen Alternativen gefehlt. Dazu haben wir im Eins-gegen-Eins über weite Strecken der Partie die nötige Aggressivität vermissen lassen«, konstatierte TVP-Coach Heiko Trinczek nach der fünften Saisonniederlage seines Teams, das vor 180 Zuschauern am Sauerborn nach gutem Start in der zehnten Minute mit 6:3 geführt hatte. Nachdem den Gästen aus dem Taunus in der 17. Minute der 9:9-Ausgleich gelungen war, gerieten die Gelb-Schwarzen bis zur Pause mit zwei Toren in Rückstand. »In dieser Phase haben wir im Angriff die Tore nicht mehr gemacht, was dazu geführt hat, dass die Jungs die Köpfe haben hängen lassen.«

Beim 14:19 in der 38. Minute lagen die Gastgeber dann bereits mit fünf Toren im Hintertreffen. »Zu diesem Zeitpunkt hat es danach ausgesehen, als könnten wir der Partie nicht mehr die erhoffte Wendung zum Positiven geben. In der Folge hat sich die Mannschaft aber zusammengerissen und war in der Offensive endlich wieder erfolgreich.« In der 52. Minute gelang den Hausherren folgerichtig der 25:25-Ausgleich, ehe man dem Gegner aus Idstein den Torerfolg in der Schlussphase erneut zu einfach machte. Dem späten Petterweiler Ausgleichstreffer ließ Rückraum-Shooter Schubert den entscheidenden Treffer zum 27:28-Endstand folgen.

TV Petterweil: von Borstel, Büttner; Trouvain (2), Führ (3), Hedayat, Koch (6), Witzel(1), Peschke (3), Gosenheimer, Kayikci (1), Lange (8/2), Thomer (2), Rautschka (1).

TV Idstein: Festerling, Hohnmann; Schwarz (2), Engel, Henrich (1), Goralsky (2), Jan Welsch (2), Bierod (2), Kleß, Friedrich (3), David Welsch (4), Schubert (9/2), Stübing (3).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Jörg Belter (Petterweil)
Zeitstrafen:, 6:4 Minuten.
Siebenmeter: 2/2:3/2.
Zuschauer: 180.


Wetterauer Zeitung vom Montag, 23. November 2015

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Schubert verpasst TV Petterweil späten K.o.

Das war bitter: Fünf Sekunden vor Schluss hieß es in der Begegnung des TV Petterweil in der Handball-Landesliga Mitte gegen Schlusslicht TV Idstein noch 27:27, als Idsteins Torgarant Moritz Schubert an den Ball gelangte und ihn gegen zu passiv verteidigende Petterweiler aus neun Metern zum 27:28 (12:14)-Endstand in den Winkel jagte. Mit 9:11 Punkten müssen die Schützlinge von Trainer Heiko Trinczek nun verstärkt nach hinten in der Tabelle schauen – zumal Idstein, unverändert Schlusslicht und Tabellen-14., mit nun 4:16 Zählern nur noch fünf Punkte entfernt ist.

„Wir hatten einen guten Start hingelegt und mit 6:3 geführt“, berichtete Petterweils Kotrainer Martin Peschke, „mit zunehmender Spieldauer haben wir jedoch den Faden verloren. Mit technischen Fehlern im Angriff haben wir Idstein zu Tempogegenstößen eingeladen.“ Die Folge war ein 12:14-Rückstand zur Pause.

Nach Wiederbeginn der von Petterweils Jörg Belter geleiteten Partie (er sprang für die ausgebliebene Spielleitung ein und pfiff sehr souverän) zogen die Idsteiner gar bis auf fünf Treffer davon. Mit dem zweiten Wind kam der TVP dann aber in der zweiten Hälfte dieses Abschnitts wieder heran und schaffte in den Schlussminuten dreimal den Ausgleich – zum 25:25, 26:26 und – zwanzig Sekunden vor Schluss – durch Pierre Lange auch das 27:27. Bis Idsteins Schütze Schubert genau Maß nahm und mit seinem neunten Tagestreffer für den Petterweiler K.o. sorgte.

TVP: von Borstel, Büttner; P. Lange (6/2), T. Koch (6), Führ (3), Peschke (3), Thomer (2), Trouvain (2), Kayikci (1), Witzel (1), Rautschka (1), Gosenheimer, Hedayat-Nezhad.


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 24. November 2015

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