TSV Griedel

-

TV Petterweil I

21

:

29

Landesliga-Mitte

14. Februar 2015, 19:30 Uhr

Mittelmäßige Leistung langt zum klaren Derbysieg

Ohne große Anstrengung konnte die Mannschaft von Heiko Trinczek im Wetterauderby gegen den TSV Griedel einen deutlichen 29:21 (16:11) Sieg einfahren. Debüt vom 17 jährigen A-Jugend Spieler Jonas Koffler, der erstmals Landesligaluft schnuppern durfte.

Pierre Lange
7
4 / 3
Dominik Seberkste
6
6 / 0
Martin Peschke
4
4 / 0
Jens Wassberg
3
3 / 0
Thorsten Koch
2
2 / 0
Nico Lange
2
2 / 0
Ralf Scherrer
2
2 / 0
Jannik Thomer
2
2 / 0
Alexander Koch
1
1 / 0
Lukas Büttner
0
0 / 0
Jonas Koffler
0
0 / 0
Max von Borstel
0
0 / 0
Timm Weis
0
0 / 0

Austragungsort

Sporthalle Butzbach
August-Storch-Str.
35510 Butzbach

Wegbeschreibung

TVP holt nach beim TSV Griedel

Vor einem ganz wichtigen Nachholspiel stehen am morgigen Samstagabend die Handballer des TV Petterweil in der Landesliga Mitte. Der Tabellensiebte reist mit 14:14 Punkten zum TSV Griedel (19.30 Uhr, Sporthalle Butzbach, August-Storch-Straße), dem als Tabellenvorletztem (bei 6:22 Zählern) das Wasser bereits bis zum Halse steht. Die Partie war wegen des Todes von Griedels Trainer Wolfgang Viehmann vor zwei Wochen abgesagt worden.

Durch einen Sieg würden sich die von Heiko Trinczek (38) und Marcus Lange (50) trainierten Petterweiler (ohne Felix Koffler, Dominik Führ und eventuell auch ohne den im Prüfungsstress steckenden Timm Weis) auf den sechsten Platz vorschieben. Im Fall eines Unentschiedens würde sich an der aktuellen Platzierung des TVP (7.) nichts ändern, wohingegen eine Niederlage für die Petterweiler gleichbedeutend mit einem Abrutschen auf den neunten Rang wäre. In diesem Fall hätten die unter Wert platzierten Griedeler ihren Rückstand zugleich auf den ersten der insgesamt drei Abstiegsplätze (den Neuling TG Friedberg einnimmt) auf zwei Zähler schrumpfen lassen. gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Freitag, 13. Februar 2015

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»Ein komisches Spiel«

Niedriges Niveau beim Petterweiler Landesliga-Sieg in Butzbach über den TSV Griedel

(hep) In einem spannungsarmen Wetterau-Derby der Handball-Landesliga konnte der TV Petterweil mit einem 29:21 (11:6)-Sieg gegen den TSV Griedel seine Serie auf jetzt vier Siege gegen die Nord-Wetterauer ausbauen.

TSV Griedel -TV Petterweil 21:29 (11:16): Eines hat diese Partie gezeigt: Handball am Faschingssamstag macht keinen Sinn. Nur wenige Zuschauer verloren sich in der Butzbacher Halle, und so war von einer elektrisierenden Derby-Stimmung nichts zu spüren. Dazu kam, dass die beiden Unparteiischen einen rabenschwarzen Tag erwischten. Bei vielen Pfiffen fühlte man sich in eine Karnevalssitzung versetzt. In einem Spiel, das den Charakter einer Freundschafts-Begegnung hatte, gleich 17 Strafzeiten zu verhängen, war mehr als fragwürdig. Dadurch kam zu keiner Phase richtiger Spielfluss auf.

»Irgendwie ein komisches Spiel, es plätscherte einfach so dahin« urteilte Petterweils Trainer Heiko Trinczek. Das Spiel selbst begann mit einer Schweigeminute im Gedenken an den verstorbenen Griedeler Trainer Wolfgang Viehmann und an Ralph Krüger, einem Griedeler Aushängeschild, der in der Nacht zum Samstag seiner schweren Krankheit erlegen war. Ein weiterer Schock für den arg gebeutelten TSV.

Nach kurzem Abtasten (3:3/5.) übernahmen die Schwarz-Gelben das Kommando und setzten sich beim 4:10 (17.) ab. Auch eine zwischenzeitliche Auszeit von Griedels Trainer Rolf Weckmann änderte daran nichts. Er stellte seine zunächst in einer 6:0-Formation spielende Deckung auf ein 5:1-System um, wobei der vorgezogene Spieler personenbezogen auf den Petterweiler Spielmacher Martin Peschke agierte. Dies war auch dringend notwendig.

Die Gäste suchten immer wieder den Weg über den, Kreis. Hier zeigte sich Jens Wassberg in guter Form und profitierte von sehenswerten Anspielen des TVP-Routiniers. Der Petterweiler Spielmacher ließ die Griedeler Abwehr das eine und andere Mal mit seinen Anspielen und Würfen schlecht aussehen. Die körperliche Überlegenheit der Petterweiler Spieler war von Griedel bereits zu dieser frühen Phase des Spiels nicht zu kompensieren. Zwar kämpfte sich Griedel nach einer Viertelstunde ins Spiel und zeigte auch schöne Ballstafetten, es fehlte aber an der Durchschlagskraft aus den Rückraum. Jedes Tor musste mit großem körperlichem Einsatz hart erarbeitet werden. Nach dem 5:11 (19.) brachten Tore von Stolte und Jantos (2), Griedel bis auf 8:11 heran.

Jetzt reagierte Trinczek mit einer Auszeit, um zu vermeiden, dass das Spiel kippt. Dass das nicht geschah, dafür sorgten die Gastge¬ber allerdings selbst. Jedes Mal, wenn das Gefühl aufkam, jetzt kommt die Wende, sorgten technische Fehler auf seiten des TSV dafür, dass Petterweil seinen Vorsprung wieder ausbauen konnte. Auch nach dem Wechsel änderte sich an diesem Szenario nichts.

Beim 16:20 (46.) war Griedel letztmals in der Position, noch etwas »reißen zu können«, brachte sich aber erneut durch unnötige Ballverluste um diese Chance. Nach dem 18:23 (52.) sorgte ein 4:0-Lauf der Gäste für den am Ende doch etwas zu hoch ausgefallenen Gästesieg. Erst nach dem 19:28 (58.) gelang dem TSV noch etwas Ergebniskosmetik.

»Das war eindeutig ein Sieg unserer Abwehr <, erklärte Trinczek. »Wir haben es geschafft die Durchbrüche der Griedeler Angreifer zu verhindern und so gut wie keine Tore über die erste und zweite Welle zu bekommen«. Ein Sonderlob hatte er noch für den jungen Jonas Koffler übrig. »Jonas hatte heute seinen ersten Einsatz bei der ersten Mannschaft, und er hat seine mit Bravour erledigt.« Griedels Teammanager Jürgen Weiß zeigte sich von der Leistung seines TSV enttäuscht. »Wir haben zu keinem Zeitpunkt die richtige Einstellung gezeigt die im Abstiegskampf notwendig ist. Zu viele technische Fehler und das fahrlässige Auslassen von Torchancen führten zur verdienten Niederlage.« Gleichzeitig nahm er die Mannschaft in die Pflicht, beim nächste Heimspiel gegen die TSG Ober-Eschbach eine Reaktion zu zeigen.

TSV Griedel: Hilbert, Krüger; Müller (2 Großmann (2), Scheurich (1), Stolte (5/2 Lingenberg (2), Eichler, Kipp (3), Kaiser (1 Dietz, Krüger,Jantos (5).

TV Petterweil: von Borstel, Büttner; Peschke (4), Thorsten Koch (2), Alexander Koch (1), Pierre Lange (7/3), Weis, Scherer (2), Nico Lange (2), Seberkste (6), Jonas Koffler, Wassberg (3), Thomer (2).

Schiedsrichter: Erdonmez (SG Michelbach) / Werner (TV Siedelsbrunn)

Steno: Siebenmeter: 2/2 - 2/2. –
Zeitstrafen: 16 Min. - 18 Min. - Griedel: Lingenberg/2, Stolte/2, Großmann/2, Kipp, Dietz
TV Petterweil: Seberkste/2, Thorsten Koch/2, Weis, Thomer, Nico Lange, Wassberg, Piere Lange. –
Zuschauer: 120.


Wetterauer Zeitung vom Montag, 16. Februar 2015

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Trinczek: „Das hatte ich mir viel, viel schwerer vorgestellt“

Die Handballer des TV Petterweil haben in der Landesliga Mitte einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Im Nachholspiel bei Abstiegskandidat TSV Griedel setzte sich das Team von Trainer Heiko Trinczek klar mit 29:21 (16:11) durch und schob sich mit nun 16:14 Punkten hinter den zählergleichen TV Breckenheim auf Rang sechs. Am Samstag (19.30) gastiert der TVP bei „Hintermann“ TSG Oberursel (14:16/8.).

Vor einer nur spärlichen Zuschauerkulisse in Butzbach hatten sich die „Gelb-Schwarzen“ schnell auf 10:4 (17.) abgesetzt, Da konnte Griedels neuer Trainer Ralf Weckmann umstellen, wie er nur wollte: An der Petterweiler Dominanz war nicht zu rütteln. Ein Zwischenspurt des TSV führte zwar zum 8:11 (22.) – näher aber kamen die Gastgeber, die sich mit vielen Stockfehlern oft selbst ein Bein stellten, nicht heran.

Im zweiten Abschnitt baute der abwehrstarke TVP (Trinczek: „Wir haben das ganz solide runtergespielt. Ich hatte mir das Spiel viel, viel schwerer vorgestellt.“). seinen Vorsprung wieder aus und sorgte zwischen der 52. (18:23) und 58. Minute (19:28) für die Entscheidung. Für Griedel scheint der Abstieg nun kaum noch abzuwenden zu sein – derweil auf Seiten des Siegers Jonas Koffler und Pierre Lange die auffälligsten Akteure waren.

TVP: von Borstel, Büttner; P. Lange (7/3), Seberkste (6), Peschke (4), Wassberg (3), Scherrer (2), N. Lange (2), Thomer (2), T. Koch (2), A. Koch (1), Weis, Koffler. gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 17. Februar 2015

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