HSG Wiesbaden II

-

TV Petterweil I

29

:

32

Landesliga-Mitte

06. Dezember 2014, 18:00 Uhr

Endlich wieder ein Sieg !

Auswärtssieg, Auswärtssieg.......!
skandierten die Jungs von Trainer Heiko Trinczek nach dem Schlusspfiff in der Sph. Wiesbaden Elsäßer Platz.
Pierre Lange (12/3) und Martin Peschke (9), mit insgesamt 21 geworfenen Toren, führen den TVP zum verdienten 32:29 (17:13) Sieg bei der HSG Wiesbaden II.

Pierre Lange
12
9 / 3
Martin Peschke
9
9 / 0
Ralf Scherrer
3
3 / 0
Timm Weis
3
3 / 0
Jens Wassberg
2
2 / 0
Thorsten Koch
1
1 / 0
Nico Lange
1
1 / 0
Felix Schneider
1
1 / 0
Alexander Koch
0
0 / 0
Marc Popp
0
0 / 0
Tobias Seefeldt
0
0 / 0
Lennart Trouvain
0
0 / 0
Max von Borstel
0
0 / 0

Austragungsort

Sporthalle Wiesbaden Elsäßer Platz
Klarenthaler Str.
65197 Wiesbaden
Tel: 0611/31-22 79

Wegbeschreibung

von Borstel verdirbt Gegner den Spaß

Petterweiler Befreiungsschlag beim 32:29 in Wiesbaden geglückt

(kun) Befreiungsschlag geglückt: Mit einem 32:29 (17:13)-Auswärtserfolg gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden II haben die Handballer des TV Petterweil am elften Spieltag der Landesliga Mitte nach zuvor vier Niederlagen in Serie zurück in die Erfolgsspur gefunden und verbesserte sich auf Rang sechs. »Im Vorfeld habe ich der Mannschaft versucht, deutlich zu machen, wie wichtig diese Partie für uns ist. Wiesbaden hat in der Anfangsphase vom Rückenwind der drei Seriensiege gegen Griedel, Idstein und Oberursel gezehrt, über die gesamte Spieldauer konnten sie aber nicht das umsetzen, was sie in den Begegnungen zuvor gezeigt haben. Wir haben in Angriff und Abwehr dagegen über 60 Minuten eine konstante Leistung geboten«, lobte der Petterweiler Übungsleiter den Auftritt seiner Schützlinge nach deren fünften Saisonsieg.

Dabei war das Spiel der Gelb-Schwarzen in erster Linie auf Sicherheit ausgelegt. »Wir haben bewusst das Tempo herausgenommen und dadurch versucht, zum Erfolg zu kommen. Wiesbaden wollte das Spiel schnell machen und hat dabei viele technische Fehler fabriziert. Für die Zuschauer war es sicherlich keine schön anzusehende Partie, in unserer momentanen Tabellensituation geht es aber nicht darum, schön zu spielen, sondern die Punkte zu holen.«

Mit dem Auswärtssieg in Wiesbaden hat die Trinczek-Sieben den Anschluss an das obere Tabellendrittel hergestellt und die Landeshauptstädter zudem auf Distanz gehalten. Vor 100 Zuschauern in der Sporthalle am Elsäßer Platz - darunter 40 Petterweiler Schlachtenbummler - entwickelte sich zu Beginn eine Partie auf Augenhöhe (6:6/10.). Auch beim 9:8 in der 16. Minute gestaltete sich das Petterweiler Gastspiel noch ausgeglichen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit konnten sich die Gelb-Schwarzen dann allmählich absetzen (13:11/23.), um bis zur Pause eine komfortable Vier-Tore-Führung zu verbuchen (17:13). »Den Wiederbeginn haben wir dann allerdings ein wenig verschlafen«, konstatierte Trinczek, der mit ansehen musste, wie der Vier-Tore-Vorsprung seines Teams binnen fünf Minuten auf einen Treffer schmolz (17:16/35.).

In der Folge fanden die Gäste jedoch zurück zu ihrem Spiel und lagen bis zur 42. Minute erneut souverän mit sechs Treffern in Front (23:17). »In dieser Phase hat Torhüter Max von Borstel den Wiesbadener Angreifern die Lust am Spiel genommen.« Neben Pierre Lange - mit zwölf Treffern erfolgreichster Werfer der Partie - und dem enorm wurfsicheren Martin Peschke war von Borstel erneut einer der Garanten für den Petterweiler Erfolg. »Insgesamt hat sich die Mannschaft geschlossen an die Vorgaben gehalten«, zeigte sich Trinczek rundum zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge, die aufgrund einer doppelten Unterzahl beim 30:27 in der 56. Minute noch einmal kurzzeitig zittern mussten. Als die Gelb-Schwarzen wieder vollzählig waren, konnte man den Sieg dann aber ungefährdet nach Hause fahren.

HSG VfR/Eintracht Wiesbaden II: Kunkel, Toru; Delnef (4), Grallert (4), Hamza, Jung, Ti. Michel (8/2), Möller (2), Müller, Schwarz (3), Seiwert, Stadermann (3), Walter (4), Zell (1).

TV Petterweil: Popp, von Borstel; Trouvain Alexander Koch, Weis (3), Thorsten Koch (1) Peschke (9), Nico Lange (1), Scherrer (3), Schneider (1), Wassberg (2), Seefeldt, Pierre Lange (12/3).

Steno:
Schiedsrichter: Dobhan/Gübitz (Münster).
Zeitstrafen: 4:10 Minuten.
Siebenmeter: 2/2:3/3.
Zuschauer: 100, davon 40 Petterweiler Fans


Wetterauer Zeitung vom Montag, 08. Dezember 2014

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Den Gastgeber aus dem Takt gebracht

Die Handballer des TV Petterweiler haben in der Landesliga Mitte die Kurve gekriegt. Nach vier Niederlagen in Folge gelang dem Team von Heiko Trinczek ein ebenso wichtiger wie hochverdienter 32:29 (17:13)-Sieg bei „Hintermann“ HSG VfR/Eintracht Wiesbaden II. Mit 10:12 Punkten und Platz 6 sieht es für die „Gelb-Schwarzen“ gleich wieder etwas freundlicher und entspannter aus – zumal am kommenden Sonntag (18 Uhr) die Trauben gegen den Tabellenzweiten HSG Wettenberg (20:2 Punkte) sehr hoch hängen.

Das Petterweiler Rezept für die Partie in Wiesbaden lag auf der Hand: Man durfte sich auf keinen Fall vom bekannt schnellen Handball der Landeshauptstädter „infizieren“ lassen und versuchen, das hohe Tempo mitzugehen. „Stattdessen haben wir das Tempo bisweilen verschleppt, sehr geordnet nach vorne gespielt, um damit die hohe Fehlerrate aus den vorangegangenen Spielen einzudämmen und nicht zuletzt damit auch die Gastgeber aus dem Rhythmus zu bringen. „Wenn es auch für die Zuschauer nicht unbedingt das allerschönste Spiel war, aber der Erfolg gibt uns Recht“, atmete Petterweils Kotrainer Marcus Lange tief durch.

Nach ausgeglichenem Beginn legten die Petterweiler dann Ende der ersten Hälfte ein 13:11 vor und gingen mit einer beruhigenden 17:13-Führung in die Pause. Direkt nach Wiederbeginn leistete sich der TVP einen kleinen Durchhänger, den Wiesbaden zum 16:17-Anschlusstreffer nutzen konnte. „Zum Glück haben wir uns dann aber wieder berappelt und mit 23:17 unsere höchste Führung im Spiel herausgeworfen. Da konnte“, so Lange in seinem Resümee, „Wiesbaden alle möglichen Deckungsvarianten ausprobieren – wir ließen uns nicht mehr die Butter vom Brot kratzen.“

Beim Sieger gefielen vor allem die treffsicheren Pierre Lange und Martin Peschke, die alleine schon auf 21 Tore kamen, Tormann Max von Borstel, der noch etwas lädiert in der 20. Minute Marc Popp ablöste, und auch Felix Schneider aus der 2. Mannschaft, der den privat verhinderten Sebastian Gosenheimer vertrat, gebührte ein Extralob.

TVP: Popp, von Borstel; P. Lange (12/3), Peschke (9), Weis (3), Scherrer (3), Wassberg (2), T. Koch (1), N. Lange (1), Schneider (1), Trouvain, A. Koch, Seefeldt. gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 09. Dezember 2014

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