TV Petterweil I

-

HSG Hochheim/Wicker

28

:

26

Landesliga Mitte

14. November 2010, 18:00 Uhr

Der erwartet schwere Brocken

Trotz dünner Personaldecke bezwingt der TVP nach hartem Kampf die HSG Hochheim/Wicker mit 28:26.

Martin Peschke
9
3 / 6
Alexander Kunkel
4
4 / 0
Felix Schneider
4
4 / 0
Kai Hardt
3
3 / 0
Jens Ruppert
3
3 / 0
Alexander Koch
2
2 / 0
Ralf Scherrer
2
2 / 0
Dwight Trovillion
1
1 / 0
Felix Koffler
0
0 / 0
Dusan Petek
0
0 / 0
Helmut Michalke
0
0 / 0
Steffen Greife
0
0 / 0
Oliver Malkmus
0
0 / 0
Maximilian Rautschka
0
0 / 0

TVP ohne Koch, Weis – Hardt wackelt

Petterweil. Zum Duell zweier (nahezu) Tabellennachbarn rüsten für morgen (18 Uhr) die Handballer des TV Petterweil, die es mit 8:6 Punkten auf Position 5 liegend mit der HSG Hochheim/Wicker zu tun bekommen, die als Tabellensiebter 7:7 Zähler aufweist.

«Wir erwarten eine sehr kampfstarke Mannschaft, die an einem guten Tag jeden schlagen kann», mahnt Petterweils Trainer Detlef Ernst zu Wachsamkeit. Als enorme Verstärkung erweist sich Janis Binder vom TuS Dotzheim – «uns ja bekannt vom TV Breckenheim», wie Ernst anmerkt, «als Torschützenkönig.» Dazu verfügt die HSG mit Kreisläufer Ochs und Czmok über Spieler mit Regionalliga-Erfahrung, die sehr gut harmonieren. Weitere Aktivposten: Fuchs als vielseitig einsetzbarer, kampfstarker Antreiber und der torgefährliche Linkshänder Sterckert .

Warnt Ernst: «Hochheim/Wicker hat einen breiten Kader, der nur schwer auszurechnen ist, weil von allen Positionen enorm viel Torgefahr ausgeht. Dazu packt Trainer Koch immer mal wieder die eine oder andere defensive Variante aus – wird nicht einfach!»

Nur mit bedingungslosem Einsatz werde sein Team gegen diesen spielstarken Gegner punkten können. Ernsts eigener Kader ist noch unklar. Vermutlich fällt Thorsten Koch aus. Tim Weis spielt definitiv nicht. Hinter Kai Hardt steht ein Fragezeichen. Auch werde sich erst kurzfristig entscheiden, ob Felix Schneider erneut aushelfen kann, der gegen Oberursel eine starke Partie abgeliefert hat. gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Samstag, 13. November 2010

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Saubere Offensive und Moral lässt TVP jubeln

Karbener Vorstädter gewinnen 28:26 gegen Hochheim/Wicker - Petek und Schneider helfen hervorragend aus

(kun) Dank einer kämpferischen Meisterleistung hat der TV Petterweil sein Landesliga-Heimspiel gegen die HSG Hochheim/Wicker mit 28:26 (12:10) für sich entschieden. Ohne die verletzten Timm Weiß, Thorsten Koch (Leistenprobleme) und Pierre Lange (Schlüsselbeinbruch) knüpfte das Team von Trainer Detlef Ernst vor 400 Zuschauern an seine gute Leistung der Vorwoche an, durfte sich diesmal jedoch verdientermaßen über das glücklichere Ende und zwei wichtige Punkte freuen.

Nachdem die Mannschaft vor Wochenfrist noch knapp mit 24:26 in Oberursel verloren hatte, klettert der TVP durch sein Erfolgserlebnis nun auf Tabellenrang vier und bleibt dabei seiner Linie treu - in der laufenden Saison folgte im Petterweiler Lager einer Niederlage bis dato immer ein Sieg.
Von Beginn an war es das von Ernst bereits im Vorfeld prophezeite Kampfspiel. Die Gäste aus Hochheim agierten erwartungsgemäß mit einer 5:1-Defensive und machten den Hausherren das Leben damit zunächst enorm schwer. »Mit zunehmender Spieldauer haben wir diese Aufgabe jedoch immer besser gelöst und uns mit Bravour in die Partie gekämpft«, zeigte sich der TVP-Coach unmittelbar nach der Begegnung zufrieden mit der Leistung seines Teams, in das sich auch die Ergänzungsspieler Dusan Pettek und Felix Schneider erneut hervorragend integrierten. »Ihr Einsatz
ist für uns von großer Bedeutung, damit die Stammformation hin und wieder zum Durchschnaufen kommt.«

Zwar ging der TVP vom Start weg in Führung und konnte diese bis zur Halbzeit auf zwei Treffer ausbauen, zwischenzeitlich gelang den Gästen jedoch ein ums andere Mal der Ausgleich-wobei vor allem Jannis Binder und Matthias Ochs die TVP-Defensive vor große Probleme stellten. Und auch nach dem Seitenwechsel ließ die HSG nicht locker und warf sich fünf Minuten vor dem Ende erneut bis auf ein Tor an die Hausherren heran (26:25).

»Dank einer insgesamt sauberen Offensive, die sich zu keinem Zeitpunkt unnötige Fehler erlaubt hat, gepaart mit einer bärenstarken rechten Angriffsseite, haben wir das Spiel am Ende aber alles in allem verdient nach Hause geschaukelt«, wusste der Petterweiler Übungsleiter die spielentscheidenen Faktoren am gestrigen Abend exakt zu benennen und ergänzte im selben Atemzug: »Dafür möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich ein Gesamtlob an die Mannschaft aussprechen. Wenn wir in jedem Spiel mit dieser Moral agieren, können wir Berge versetzen.«

TV Petterweil: Michalke, Malkmus; Peschke (9/6), Schneider (4), Alexander Koch (2), Kunkel (4), Koffler, Scherrer (2), Rautschka, Greife, Trovillion (1), Petek, Ruppert (3), Hardt (3).

Hochheim/Wicker: Steinke (1. bis 46.), Windheim (ab 47.); Binder 6/2, Czmok 5/1, Ochs 4, Siegfried 4/1, Berger, Fuchs, Mohr je 2, Sterker 1, Muschiol, Petry.

Im Stenogramm:
SR: Lehrmann/Wesp (Darmstadt)
7Meter: TVP 6/6 - Ho/Wi 4/4
Zeitstrafen: TVP 5 - Ho/Wi 5
Zuschauer: 400


Wetterauer Zeitung vom Montag, 15. November 2010

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Es fehlt am Quäntchen Glück

Von Alexander Winkel
LANDESLIGA HSG Hochheim/Wicker hadert beim TV Petterweil aber auch mit den Schiedsrichtern - 26:28

Ein starkes Spiel und doch keine Punkte: Die HSG Hochheim/Wicker zog beim TV Petterweil mit 26:28 (10:12) Toren den Kürzeren. Die Kontrahenten zeigten vor rund 300 Zuschauern eine Partie auf hohem Landesliga-Niveau, der HSG-Trainer Helmut Koch trotz der Niederlage noch etwas Positives abgewinnen konnte. „Mit unserer Leistung hier können wir zufrieden sein, mit dem Ergebnis natürlich nicht. Aber mit solch einer Vorstellung könnten die nächsten Wochen durchaus wieder Erfolg versprechen“.

Gegen die gut aufgestellten Petterweiler lag der Zusammenschluss aus den beiden Weinstädten allerdings die gesamte erste Halbzeit über knapp im Hintertreffen. Am Ausgleich biss man sich die Zähne aus. Zwischenzeitlich kam es von Gäste-Seite her sogar zu einem kleinen Disput mit den Schiedsrichtern, als Koch sein Team stark benachteiligt sah und mit ansehen musste, wie unter anderem zwei Treffer nicht anerkannt wurden. „Es wurde gestanden signalisiert, aber wenn man das überall so pfeifen würde, dann fielen in der Bundesliga kaum noch Tore über Außen“, so Koch.

In dieser Phase entwischten die Hausherren auf drei Tore. Die HSG behielt ihre disziplinierte Linie zunächst allerdings bei, was nach dem Seitenwechsel mit der ersten 14:13-Führung belohnt wurde. Doch in der Folgezeit wurden die Weinstädter immer ungeduldiger in der Offensive und suchten zu früh den Abschluss. Petterweil bedankte sich mit einigen Kontern und erzielte bei 22:18 (47.) den höchsten Vorsprung der Partie. Aber die Koch-Schützlinge fingen sich wieder und verwandelten die letzten Minuten in einen offenen Schlagabtausch. Der Ausgleich sollte allerdings nicht mehr gelingen. „Schade. Das Team war gut eingestellt und hat hervorragend gekämpft. Da fehlte bei ein paar Aktionen eben auch ein Quäntchen Glück“, befand der HSG-Trainer.

HSG: Steinke, Windheim; Binder (6/2), Czmok (5/1), Ochs (4), Berger (2), Mohr (2), Siegfried (4), Fuchs (2), Sterker (1), Muschiol, Petry.

Zuschauer: 300; Schiedsrichter: Lehrmann/ Wesp (Darmstadt); Spielfilm: 3:1, 3:3, 7:7, 12:10 - 13:14, 17:15, 22:18, 22:21, 26:25, 28:26.


Wiesbadener Tagblatt vom Dienstag, 16. November 2010

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Offensive entscheidet «enge Kiste»

Die Handballer des TV Petterweil haben sich am Wochenende in der Landesliga Mitte durch einen knappen 28:26 (12:10)-Erfolg über HSG Hochheim/Wicker wieder auf Platz 4 vorschieben können.

Petterweil. Damit haben die Mannen von TVP-Trainer Detlef Ernst auf die knappe letztwöchige Niederlage in Oberursel die passende Antwort gefunden. Bis auf die verletzten Weis, Lange und Thorsten Koch komplett (dafür mit Dusan Petek und Felix Schneider als Ergänzungskräfte), warteten die Gelb-Schwarzen mit einer mannschaftlich geschlossen starken Leistung auf, mussten sich gegen die 5-1 deckenden Gäste aber erst einmal «freischwimmen», was zur Freude von Trainer Ernst von Minute zu Minute immer besser funktionieren sollte.

Der TVP hatte von Anfang an eine knappe Führung inne, die zwischenzeitlich mehrfach von der HSG egalisiert wurde. Zur Pause lag der TVP aber mit zwei Treffern in Front – kein Polster, aber durchaus ein wenig beruhigend.

Die Partie blieb auch nach Wiederbeginn eine ganz «enge Kiste». Hochheim/Wicker gab sich auch in der Schlussphase noch nicht geschlagen und witterte nach dem 26:25-Anschlusstreffer in der 55. Minute sogar die Chance, den Gastgebern noch einen Zähler abzuknöpfen.

Dass es am Ende doch zu zwei Punkten für sein Team gereicht hatte, schrieb Ernst primär seiner fehlerlos spielenden Offensivabteilung, präziserweise der rechten Angriffsseite zu und hatte für sein Team ein dickes Pauschallob parat.

TVP: Michalke, Malkmus; Peschke (9/6), Schneider (4), A. Koch (2), Kunkel (4), Petek, Greife, Koffler, Scherrer (2), Rautschka, Trovillion (1), Ruppert (3), Hardt (3). gg


FNP vom Dienstag, 16. November 2010

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