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«Wichtigstes Spiel der Vorrunde»

Die Tabelle der Handball-Landesliga Mitte (Männer) vermittelt derzeit eine durchaus trügerische Sicherheit. Mit 12:10 Punkten belegt Neuling TV Petterweil zwar einen ausgezeichneten 5. Platz inmitten des 14er-Feldes. Zugleich trennen die Schützlinge von Trainer Detlef Ernst lediglich drei Zähler von der Zweitplatzierten HSG Hochheim/Wicker, aber wiederum auch nur – und das ist das Gefährliche – sechs Punkte von Tabellenschlusslicht VfL Goldstein (6:16), der punktgleich mit seinen «Vordermännern» TV Idstein (12. Platz) und TV Breckenheim (13.) ist.

Just der TV Breckenheim gibt am morgigen Sonntag von 18 Uhr an in der Petterweiler Sporthalle an der Sauerbornstraße seine Visitenkarte ab. Der TVP spielte zuletzt 29:29 gegen seinen ewigen Rivalen TSG Ober-Eschbach – Mitaufsteiger Breckenheim dagegen ließ als 33:30-Sieger beim ehemaligen Petterweiler Tabellennachbarn TSG Eddersheim aufhorchen. Ergo: die Ernst-Schützlinge sollten am Sonntagabend Vorsicht walten lassen.

Für Detlef Ernst ist die morgige Partie «eins der schwersten Spiele der Vorrunde, denn wir gehen leicht favorisiert ins Rennen – aber nur von der Papierform her. Für mich ist Breckenheim nämlich auf Augenhöhe. Das Team hat sich gegenüber dem Rundenbeginn enorm gesteigert und in Münzenberg eine konstant starke Leistung gezeigt. Und man hat neben dem Sieg gegen Goldstein bemerkenswerterweise in Eddersheim gewonnen. Das sagt alles.»

Nach Einschätzung von Detlef Ernst verfügt Breckenheim über einen «gleichmäßig gut besetzten Kader, der gerade im Angriff absolute Spitze für diese Liga ist – aber wir mit unseren guten Abwehrleistungen stellen einen Gegenpol dar», und so erwarte er ein hochinteressantes Spiel – «das vielleicht wichtigste Spiel der Vorrunde; es steht für uns sehr viel auf dem Spiel». Zum einen will der TVP daheim weiter unbesiegt bleiben, zum anderen die Vorrunde mit positivem Punktekonto abschließen. «Um», wie der Coach hinzufügt, «nicht unter Druck zu geraten, im dicht gedrängten Mittelfeld durchgereicht zu werden und in den nervigen Abstiegskampf zu geraten.» Im Training hat Ernst in der Intensität zugelegt, «so dass wir gut vorbereitet in die Partie gehen».

Kopfzerbrechen bereiten ihm die Personalplanungen. Die zurückliegenden Wochen waren ständig durch Krankheiten und leichtere Verletzungen einzelner Spieler geprägt. gg


FNP vom Samstag, 13. Dezember 2008

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