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Chancenlos bei Vulkan

Lauterbach. Für die Handballer des TV Petterweil wächst sich die anhaltende Personalmisere zu einem echten Problem aus. «Es hat sich erneut gezeigt, dass unser Kader zu dünn besetzt ist. Vor allem auswärts macht sich das deutlich bemerkbar», meinte TVP-Coach Thomas Jäth nach der 28:32-Niederlage bei der HSG Vulkan Vogelsberg. Während der ambitionierte Aufsteiger durch den fünften Sieg weiter Kontakt zur Spitzengruppe hält, stecken die Wetterauer nach der dritten Auswärtspleite in Serie weiter im «Keller» der Regionalliga Südwest fest.

Zumindest fürs nächste Heimspiel am Sonntag gegen Nieder-Roden ist kurzfristig Besserung in Sicht, wenn die zuletzt fehlenden Philip Deinet, Jörn Olbrich sowie Torhüter David Reimann wieder an Bord sind. Außer diesem Trio hatte in Lauterbach vor 750 Zuschauern auch noch Oliver Malkmus gefehlt, so dass der wiedergenesene Martin Malik im Gäste-Tor durchspielen musste. Malik zeigte wie gewohnt solide Leistung, dagegen bekamen seine Vorderleute den exzellent besetzten Angriff der Hausherren nie in den Griff. Besonders der frühere Bundesliga-Profi Denis Maksimovich (7) bereitete große Probleme.

Dennoch lag man zur Pause nur mit 11:14 in Rückstand, der nach Wiederbeginn jedoch schnell auf 11:18 anwuchs. Beim 19:28 waren es erstmals neun Tore Differenz. Für Petterweil, das allein in der zweiten Hälfte sieben Zeitstrafen kassierte, trafen Rastner (9/3), Ruppert (6), Petzold, Baier (je 3), Trinczek, Ehmer, Schneider (je 2), d´Aveta. (rm)


Frankfurter Neue Presse vom Montag, 07. November 2005

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