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Starke Schlussphase

»Für die Zuschauer war die Partie sicherlich kein Leckerbissen«, musste Petterweils Trainer Heiko Trinczek einräumen. Dank einer kämpferisch überzeugenden Leistung stand für den TV Petterweil am Sonntagabend dennoch ein souveräner 29:25 (14:15)-Heimerfolg im Landesliga-Duell gegen den TSV Lang-Göns zu Buche. Die Gelb-Schwarzen verbesserten sich mit ihrem dritten Seriensieg am bezwungenen Kontrahenten vorbei auf den fünften Tabellenrang und haben den Anschluss zu den Spitzenteams der Liga hergestellt.

»Wir haben uns gegen die 5:1-Abwehr der Gäste über weite Strecken sehr schwer getan. Auch in der Defensive konnten wir leider nicht an die Leistung aus der Vorwoche anknüpfen«, konstatierte der Petterweiler Übungsleiter, dessen Team vor 150 Zuschauern in der Sporthalle am Sauerborn früh mit zwei Treffern in Führung lag (4:2/5.), in der Folge jedoch mit drei Toren in Rückstand geriet (8:11/16.).

In einer emotionsgeladenen und körperbetonten Begegnung hatten die Hausherren den Langgönser Vorsprung bis zur Pause auf einen Treffer verkürzt. Beim 19:18 in der 37. Minute lagen die Gelb-Schwarzen erstmals wieder in Front. Nachdem die Partie beim 24:24 in der 51. Minute noch auf des Messers Schneide stand, war die Trinczek-Sieben beim 28:24 in der 56. Minute endgültig auf die Siegerstraße eingebogen.

»In den Schlussminuten haben die Langgönser mit einer offensiven Verteidigung versucht die Partie noch zu drehen. Dadurch sind Räume entstanden, die wir effektiv nutzen konnten«, zeigt sich der Petterweiler Übungsleiter nach dem Heimerfolg seines Teams zufrieden, der mit den Verletzungen von Christian Dänner (Verdacht auf Bänderriss) und Thorsten Koch (Finger umgeknickt) zwei Wermutstropfen hatte.

TV Petterweil: Popp, Malkmus; Trouvain, Alexander Koch, Neuhalfen (1), Thorsten Koch (1), Witzel (1), Pfeiffer, Dänner (4), Koffler (4), Lange (6/2), Thomer (4), Hitzel (2), Ehmer (6/1).

TSV Lang-Göns: Schmidt, Klein; Reitz (1), Engel, Lang (6), Hopp (3), Schwalb, Schmidt (2), Spelkus (5/3), Weigel (3), Weiß (2), Zapf (3).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Breun/Jörg (Großostheim). – Zeitstrafen: 4:4 Minuten. – Siebenmeter: 5/3:3/3. – Zuschauer: 150.


Wetterauer Zeitung vom Sonntag, 19. März 2017

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