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Kollektiver Zusammenbruch: TVP rennt ins Verderben

Mit einer deftigen 21:36 (12:17)-Niederlage sind die Handballer des TV Petterweil in der Landesliga Mitte ins neue Jahr gestartet. Dass man beim Tabellenvierten HSG Lollar/Ruttershausen eine Überraschung würde vollbringen können, war angesichts der zahlreichen Ausfälle im Team von TVP-Trainer Heiko Trinczek fast schon als utopisch bezeichnet worden. „Dass wir jedoch eine derartige Packung bekommen, musste ja nicht unbedingt sein“, merkte Petterweils Kotrainer Martin Peschke an. Allerdings meinte auch er, dass „die Niederlage bei der HSG im Vorfeld durchaus schon einkalkuliert war“.

Die beste Phase verzeichneten die Gelb-Schwarzen in der ersten Hälfte, als sie die schnelle 4:1-Führung der Lollarer auf 7:6 verringert hatten (15.). Bis zur Pause wuchs der Vorsprung des Tabellenvierten jedoch auf 17:12 an, ehe eine rabenschwarze zweite Hälfte für den TVP anbrechen sollte. „Wir haben den Beginn völlig verschlafen, haben vorne am Kreis oftmals viel zu früh abgeschlossen und sind dann in die Tempogegenstöße gerannt“, brachte es Martin Peschke auf den Punkt. Der Rückstand der Gäste wuchs kontinuierlich an, wobei Martin Peschke von einem „kollektiven Zusammenbruch“ der Mannschaft sprach und keinen Spieler herausheben wollte.

Das Wichtigste nach den ernüchternden 60 Minuten: keine neuerlichen Verletzungen für den mit nun 11:17 Punkten und Platz neun nur noch um zwei Zähler besser gestellten TVP als die TSG Ober-Eschbach (9:19), die auf dem ersten von drei Absteigerplätzen steht.

TV Petterweil: van Borstel, Popp, Lange (6/1), Thomer (4), J. Koffler (3), Peschke (2), Trouvain (2), Witzel (1), Wassberg (1), Flach (1), Rautschka (1), Neuhalfen, F. Koffler, Hedayat-Nezhad.


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 19. Januar 2016

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