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Ein grandioser Triumph

TV Petterweil lässt Ober-Eschbach beim Auswärts-38:23 keine Chance
(kun) Förmlich überrollt haben die Landesliga-Handballer des TV Petterweil die TSG Ober-Eschbach beim 38:23 (17:12)-Auswärtserfolg im Derby in fremder Halle.

»Bereits zur Pause hat sich abgezeichnet, dass wir das Nachbarschaftsduell in Ober-Eschbach in diesem Jahr zu unseren Gunsten entscheiden würden. Die Mannschaft hat von Beginn an eine sehr starke Leistung gezeigt und den Hausherren über die gesamte Spieldauer keine Chance gelassen.

Die Jungs haben trotz einer deutlichen Führung zu keinem Zeitpunkt nachgelassen. Der Erfolg war auch in seiner Deutlichkeit ganz wichtig für die Moral«, konstatierte TVP-Coach Heiko Trinczek nach dem ersten Sieg nach zuvor zwei Niederlagen und einem Unentschieden seiner Mannschaft.

Vor 200 Zuschauern in der Bad Homburger Albin-Göhring-Halle - darunter 100 Petterweiler Anhänger - lagen die Gäste aus Petterweil bereits nach sieben Minuten mit fünf Toren in Front. Beim 12:9 in der 18. Minute hatten die Ober-Eschbacher den Anschluss hergestellt, ehe die Petterweiler Tempogegenstöße über Jannik Thomer das Spiel der Taunusstädter zusehends zermürbten. Ihre stärkste Phase hatten die Gelb-Schwarzen dann unmittelbar nach der Halbzeitpause, als sich die Trinczek-Sieben bis zur 42. Minute mit zwölf Toren auf 26:14 absetzten. »In dieser Phase ist uns nahezu alles gelungen«, räumte der Petterweiler Übungsleiter ein. Der wiedergenesene TVP-Spielmacher Martin Peschke brachte in der Schlussphase die nötige Ruhe ins Spiel der Gelb-Schwarzen, die ab der 50. Minute auf ihre ganz junge Garde setzten.

TSG Ober-Eschbach: Müller, Grauer; Gottlieb, Mohr (7), Schneider (2), Böhland, Keskinidis (1), Ball (3), Jankovic (2), Mertens (3), Juli (4/3), Conrad, Ansari (1).

TV Petterweil: von Borstel, Popp; Trouvain (1), Führ (6), Jonas Koffler (2), Koch (5), Witzel (2), Peschke (3), Felix Koffler (3), Rautschka (2), Hedayat, Lange (8/4), Thomer (5), Flach (1).

Steno: Schiedsrichter: Dobhan/Gübitz (Münster). –
Zeitstrafen: 4:6 Minuten. –
Siebenmeter: 3/3:5/4. –
Zuschauer: 200.


Wetterauer Zeitung vom Montag, 30. November 2015

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