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Martin Peschke Petterweils einziger Lichtblick

Die Negativserie der Petterweiler Handballer setzte sich fort. In seinem kommenden Spiel steht der Landesligist allerdings unter Siegzwang.
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Karben.

Der TV Petterweil hat in der Handball-Landesliga Mitte seine Talfahrt nicht abstoppen können. Gegen die MSG Linden musste die Mannschaft von Trainer Heiko Trinczek eine 19:25 (6:11)-Niederlage quittieren. Während die siegreichen Mittelhessen dadurch mit 16:4 Punkten weiterhin am Spitzenduo TuS Dotzheim/HSG Wettenberg (jeweils 18:2) dran bleiben, fiel der TVP mit nun 8:12 Zählern auf Rang neun zurück.

Kommenden Samstag (18 Uhr) stehen die „Gelb-Schwarzen“ beim Tabellenelften HSG VfR/Eintracht Wiesbaden II (7:11 Zähler) vor einem ganz wichtigen Spiel.

Die Ursachen für die neuerliche Niederlage hatte Petterweils Kotrainer Marcus Lange schnell ausgemacht: „Unsere Erfolgsquote bei den Torwürfen war sehr gering. Zudem haben wir uns zu viele technische Fehler geleistet und trafen überdies noch mehrmals den Pfosten – da konnten wir es nicht ausnutzen, dass auch Linden keinen Sahnetag erwischt hatte.“ Und so zog der Tabellendritte trotz ebenfalls bescheidener Wurfausbeute bis zur Pause über 5:8 auf 6:11 davon.

Viel änderte sich im zweiten Abschnitt nicht. Linden baute seinen Vorsprung auf 10:17 (38.) aus. Am Ende gelang dem TVP nur noch ein wenig Ergebniskosmetik. „Auch weil sich wohl einige von uns schon von vornherein nicht sonderlich viel gegen den Tabellendritten ausgerechnet und nicht an sich geglaubt hatten“, mutmaßt Lange. Einziger Lichtblick auf Petterweiler Seite: der neun Mal erfolgreiche Martin Peschke. Laut Lange habe er es „als Einziger ständig versucht, das Ruder nochmal rumzureißen“.

TV Petterweil: Popp, von Borstel; Peschke (9/3), T. Koch (2), P. Lange (2/1), Koffler (2), Wassberg (2), Scherrer (1), N. Lange (1), Weis, A. Koch, Gosenheimer.


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 02. Dezember 2014

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