index.php TV 1860 Petterweil - Handball

TV Petterweil

-

HSG Münzenberg/Gambach

29

:

28

Landesliga Mitte

09. Mai 2009, 18:00 Uhr

Mit den letzten Reserven das Spiel nach Hause gebracht

29:28 besiegt der TVP zum Saisonfinale die HSG Münzenberg/Gambach und verspielt dabei fast einen 7-Tore-Vorsprung. Rundum erfolgreiche Saison als Tabellendritter beendet.

Pierre Lange
6
6 / 0
Alexander Kunkel
5
2 / 3
Dominik Führ
4
4 / 0
Alexander Koch
4
4 / 0
Martin Peschke
4
2 / 2
Felix Schneider
3
3 / 0
Maximilian Rautschka
2
2 / 0
Jan Kurpiella
1
1 / 0
Niklas Seipp
0
0 / 0
Thorsten Koch
0
0 / 0
Markus Schwittlinsky
0
0 / 0

Detlef Ernst kündigt Wiedergutmachung an

Eine turbulente, zugleich aber überaus erfolgreiche Saison findet für die Handballer des TV Petterweil (Landesliga Mitte) am heutigen Samstag (18 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die HSG Münzenberg/Gambach ihren Abschluss.

Petterweil. «Wir haben unsere Zielsetzung, die wir erreichen wollten, eigentlich nie aus den Augen verloren und konsequent daran gearbeitet», meint TVP-Trainer Detlef Ernst in einem kleinen Rückblick. Er sei auch «immer Realist geblieben; dabei habe ich mich durch furiose Auftritte meines Teams nicht beirren lassen.»

Aus Ernsts Sicht sei genau das eingetreten, was er antizipiert hatte: «Eine Runde, die sehr ausgeglichen und gut besetzt ist und in der jeder jeden schlagen kann – sieht man mal von Meister Heuchelheim ab. Wir können uns den Luxus erlauben, den Abstiegskampf am Wochenende in aller Ruhe zu verfolgen und sind stolz, uns das in dieser Saison erarbeitet zu haben. Die Mannschaft hat sich das mit Fleiß und Einsatzwillen über die gesamte Runde hinweg auch verdient.»

Nun wolle man heute Abend das letzte (Heim-)Spiel der Saison gewinnen, um damit zugleich auch bei den Fans Wiedergutmachung für den Ausrutscher gegen Breckenheim anzustreben. «Das Hinspiel ist noch in aller Munde», erinert sich detlef Ernst, «als gerade in der 2. Halbzeit das Match mit dem Spiel Handball nicht mehr viel zu tun hatte. Meine Jungs wollen natürlich versuchen, mit aller Macht erfolgreicher zu sein, um die postiven Gesamteindrücke aus der laufenden Saison heute Abend nochmals zu bestätigen.»

Für die Petterweiler wird es nicht leicht werden, gilt es doch vier Stammspieler zu ersetzen. Trainer Ernst: «Improvisation ist gefragt und das was uns so stark gemacht hat: Als Team aufzutreten, in dem einer dem anderen hilft und ihn vor allem gleichwertig ersetzt. Vielleicht gibt das ja erneut den Ausschlag für ein erfolgreiches Spiel.» fnp


FNP vom Samstag, 09. Mai 2009

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Der Tabellendritte hat mit dem Absteiger Mühe

TV Petterweil schlägt die HSG Münzenberg/Gambach knapp mit 29:28 - Thomas Zeitz: »Wir haben uns nicht hängen lassen«

Im letzten Saisonspiel der Handball-Landesliga Mitte setzte sich der TV Petterweil am Samstag erwartungsgemäß, aber überraschend knapp mit 29:28 (15:14) gegen die HSG Münzenberg/Gambach durch. Während die Petterweiler als Aufsteiger auf eine überaus erfolgreiche Runde zurückblicken - mit 27:25 Punkten belegt der Liga-Neuling Rang drei - sprangen für die Münzenberger in 26 Spielen nur 17:34 Zähler heraus. Als Tabellenvorletzter konnten sie den Klassenerhalt nicht erreichen und steigen deshalb in die Bezirksoberliga Gießen ab.

Die gut 300 Zuschauer sahen ein hart umkämpftes, aber stets faires Derby, das mit der gut gefüllten Kulisse in der Petterweiler Sporthalle einen würdigen Rahmen fand. »Es war ein enges und faires Spiel, von daher ist es sehr schade für uns, dass nicht mehr dabei herausgekommen ist. Wir hätten uns gerne mit einem Punkt oder einem Sieg aus der Runde verabschiedet, denn die Mannschaft hat sich trotz allem in der ganzen Rückrunde nicht hängen lassen und sich in den letzten Spielen gut verkauft«, meinte HSG-Trainer Thomas Zeitz, der in der kommenden Saison die Regionalliga-Damen der HSG Walldorf übernimmt. »Ein gelungener Abschluss einer sensationellen Runde«, freute sich dagegen TVP-Trainer Detlef Ernst, der auf Oliver Jung und Alexander Robus verzichten musste. »Wir wollten unbedingt noch einmal gewinnen.«

Die erste Spielhälfte verlief ausgeglichen, die Führung wechselte hin und her - so beim 12:9, bei dem der TVP die Nase vorn hatte, das die Münzenberger wenig später zum 14:13 zu ihren Gunsten gedreht hatten. Petterweil konterte und ging mit einem 15:14-Vorsprung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hausherren den besseren Start und zogen mit fünf Toren in Folge zum 20:14 davon. Beim 24:18 dachten viele schon an einen sicheren Sieg der Petterweiler, doch Münzenberg ließ nicht locker. Nach einer Auszeit lief es besser für die HSG, die nun noch einmal durchgewechselt hatte. »Da hat es so weit gepasst, dass wir uns noch einmal rangekämpft haben. Dass wir es dann nicht geschafft haben, das Spiel zu drehen, ist symptomatisch für die ganze Rückrunde, da haben wir die selben Fehler gemacht wie in den letzten Spielen«, berichtete HSG-Coach Zeitz.
Zunächst einmal wurde der Münzenberger Lauf aber mit dem Ausgleich zum 26:26 belohnt. Petterweil legte nun ein Tor vor, Münzenberg zog nach - so beim 27:27 und 28:28. Den 29:28-Endstand markierte Petterweils Felix Schneider vom Kreis. Münzenberg kam zwar noch einmal in Ballbesitz, doch der letzte HSG-Angriff wurde der Petterweiler Abwehr geblockt. »Münzenberg hat.sich würdig verabschiedet und uns zum Saisonende noch einmal richtig gefordert. Auch für die Zuschauer war dieses sehr gute Wetterau-Derby ein toller Abschluss«, meinte TVP-Trainer Detlef Ernst:

TV Petterweil: Schwittlinsky Kuhlins, Seipp; Führ (4), Kurpiella (1), Alexander Koch (4), Kunkel (5/2), Peschke (4/2), Schneider (3), Rautschka (2), Lange (6), Thorsten Koch.

HSG Münzenberg/Gambach: Jens Langsdorf, Eckhardt; Mathes; Brückel (2), Felix Großmann (9/2), Jänauscheck (2), Florian Großmann (7), Zeiß (3), Mandler (3), Schubert (2), Metzger, Ratz, Hitzel, Tim Langsdorf.

Im Stenogramm - Schiedsrichter: Groß/Flath (Dreieich/Nieder-Roden)
Zeitstrafen: 8:14 Minuten
Siebenmeter: 4/4 - 3/2
Zuschauer: 300. Martina Merz


Wetterauer Zeitung vom Montag, 11. Mai 2009

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«Eine richtig geile Saison!»

Zum Ausklang der Saison 2008/09 gelang den Handballern des TV Petterweil in der Landesliga Mitte ein knapper 29:28 (15:14)-Erfolg über Absteiger HSG Münzenberg/Gambach.

Damit schlossen die Mannen von Trainer Detlef Ernst die Runde als Neuling auf einem erstaunlich guten dritten Tabellenplatz mit 27:25 Punkten ab. Münzenberg/Gambach stand schon vor dem Saisonfinale als Absteiger in die Bezirksoberliga Gießen fest.

In einem spannenden Wetterau-Derby hatte die Mannschaft des scheidenden HSG-Trainers Thomas Zeitz (übernimmt 2009/2010 die Regionalliga-Frauenmannschaft der HSG Walldorf) über die volle Distanz Paroli bieten können. Trainerkollege Ernst zog derweil eine überaus positive Bilanz dieser Runde – die Wiedergutmachung für die vorangegangene Niederlage war seinem Team ohnehin voll gelungen.

«Man merkte es meinem Team an , dass es noch einmal alles mobilisieren wollte, um das Spiel zu gewinnen», so Ernst, «da Münzenberg aber eine gute Figur abgab, entwickelte sich ein spannendes Spiel.»

Schon im ersten Abschnitt hatte das Spielgeschehen hin und her gewogt – mal lag der TVP in Front, am deutlichsten mit 12:9, mal hatte Münzenberg/Gambach die Nase vorne, wenngleich aus ihrem 14:13-Vorsprung kurz vor Ende der ersten Halbzeit die «Gelb-Schwarzen» dann noch eine eigene 15:14-Führung machen sollten.

Wer dachte, dass der TVP nach Wiederbeginn mit Vorsprüngen von 20:14 und 24:18 bereits für eine Vorentscheidung gesorgt hätte, sah sich getäuscht. Münzenberg/Gambach verkürzte sukzessive und zog schließlich in der Endphase sogar noch einmal gleich (26:26). «Da hinein spielte ein merklicher Substanzverlust meiner Jungs, von denen einige durchspielen mussten oder nur kurze Verschnaufpausen bekamen. Meine Jungs sind halt noch nicht clever genug, so ein Spiel ohne großen Nervenverlust nach Hause zu bringen», so Ernst.

Es blieb ein Tanz auf des Messers Schneide (27:27, 28:28), ehe der TV Petterweil doch noch das bessere Ende für sich behalten sollte und durch Felix Schneider mit dem 29:28-Siegtreffer belohnt wurde.

«Völlig ausgepowert und erschöpft feierten wir den Sieg anschließend ausgiebig mit den Fans», berichtet der TVP-Coach, «die Runde hat viel Substanz gekostet. Alle sind froh, jetzt durchzuschnaufen und sich zu erholen. Die Jungs haben eine richtig geile Saison gespielt, sehr fleißig trainiert und bekommen von mir jetzt ausgiebig Zeit zum Regenerieren.» Mit Rang 3 als Neuling hat man hinter dem VfL Goldstein das beste Ergebnis einer Aufstiegsmannschaft seit Gründung der Landesliga erreicht.

TV Petterweil: Schwittlinsky, Kuhlins (beide im Tor), Seipp; Führ (4 Treffer), Kurpiella (1), Al. Koch (4), Kunkel (5/2), Peschke (4/2), Schneider (3), Rautschka (2), Lange (6), Th. Koch.


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 12. Mai 2009

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