TV Petterweil

-

TV Idstein

26

:

21

Landesliga Mitte

09. November 2008, 18:00 Uhr

Unbändige Kampfkraft und ein hervorragend haltender Ralf Hägele

In einem bis in die Schlussphase hinein spannenden Handballkrimi bezwingt der TVP mit 26:21 den TV Idstein und bleibt somit weiterhin in eigener Halle ungeschlagen.

Martin Peschke
7
6 / 1
Alexander Koch
6
6 / 0
Alexander Kunkel
5
5 / 0
Felix Schneider
2
2 / 0
Pierre Lange
2
2 / 0
Dominik Führ
1
1 / 0
Thorsten Koch
1
1 / 0
Oliver Jung
1
1 / 0
Maximilian Rautschka
1
1 / 0
Ralf Hägele
0
0 / 0
Alexander Robus
0
0 / 0
Jan Kurpiella
0
0 / 0

Ernst warnt vor Achse Cojocar/Marxen

Das verspricht spannend zu werden! Der TV Petterweil erwartet in der Landesliga Mitte an diesem Sonntag (18 Uhr) in eigener Halle den TV Idstein. Der Ausgang der Partie erscheint völlig offen. Petterweil nimmt mit 7:7 Punkten (187:186 Tore) Rang 7 ein, die Idsteiner sind mit 6:8 Zählern (191:189) der Papierform nach nahezu ebenbürtig.

«Bei den Idsteinern handelt es sich um eine sehr erfahrene Mannschaft, die gut eingespielt ist, weil der Kader nicht so groß ist», berichtet Petterweils Trainer Detlef Ernst. Überdies verfügen die TVI-ler mit «Lucky» Cojocar über einen überdurchschnittlich starken Spielertrainer für diese Klasse. Ernst: «Er kann ganz alleine Spiele entscheiden, wenn man ihn lässt.» Cojocars Vorzüge: enorme Wurfkraft, eine super Übersicht zu den Nebenleuten, insbesondere am Kreis. Allein die Achse Cojocar/Marxen (am Kreis) produziert Tore am Fließband. Die restlichen Treffer gehen auf das Konto eines der schnellsten Spieler der Liga, Dennis Hormann. «Viele Jahre Erfahrung und Schnelligkeit beim Gegenstoß machen ihn so gefährlich», warnt Ernst.

Überdies stellt der TV Idstein nach Einschätzung des Petterweiler Trainers die neben Heuchelheim wohl härteste Abwehr der Liga. Dahinter stehen mit Michel (Bundesliga-Erfahrung) und Hölscher zwei zuverlässige Torhüter. «Dieses Bollwerk zu knacken wird wohl eine der wesentlichen Komponenten werden, um auch Idstein zu kitzeln», vermutet Ernst. In der Fremde hat Idstein noch nichts «gerissen» und ist nach ihrer ersten Heimniederlage nicht nur in Zugzwang, sondern auch angeschlagen, dafür aber umso gefährlicher.

«Aber auch wir stehen mächtig unter Dampf», verrät Ernst, «gilt es doch in den darauf folgenden Spielen gegen die ersten drei der Tabelle zu bestehen. Wenn wir lange dran bleiben und Idstein ständig fordern, dann haben wir auch eine reelle Chance zu punkten.» Pierre Lange ist angeschlagen, Marco Petrillo fällt aus. Für ihn wird Markus Schwittlinsky neben Ralph Hägele das Tor hüten.


Bad Vilbeler Neue Presse vom Freitag, 07. November 2008

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Ein sehr heimstarker Gegner

IDSTEIN Einem sehr heimstarken Gegner sehen sich die Landesliga-Handballer des TV Idstein mit dem TV Petterweil gegenüber. Die Mannschaft um Martin Peschke musste vor eigenem Publikum nur gegen die HSG Hochheim/Wicker einen Punkt abgeben. Dennoch fordert TVI-Akteur Jan Welsch: "Der erste Auswärtssieg muss unbedingt her." Der 26-Jährige wird nicht selbst mit Toren am Sieg mitwirken, seit dem letzten Spiel laboriert er an einem Muskelfaserriss im Oberschenkel. Die Stimmung nach der Heimniederlage gegen Mainzlar sei ein wenig bedrückt gewesen, so Welsch, die Punkte hätten sie so nicht abgeben dürfen. Und so müssen sich die Männer vom Hexenturm auf die nächste Aufgabe konzentrieren, um nicht weiter in den Keller abzurutschen. Mit einem Sieg am Sonntag (18 Uhr) könnten sie den Frankfurter Aufsteiger hinter sich lassen und sich ein Polster schaffen.


Wiesbadener Tagblatt vom Freitag, 07. November 2008

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TV Petterweil lässt auch TV Idstein abblitzen

Nach 26:21-Erfolg bleibt die Mannschaft von Trainer Detlef Ernst in Heimspielen unbesiegt - Peschke trifft sieben Mal

Der TV Petterweil bleibt in der Handball-Landesliga Mitte auf heimischem Boden weiter ungeschlagen. In eigener Halle besiegte die Mannschaft von Detlef Ernst am gestrigen Abend den TV Idstein in einer hart umkämpften, aber stets fairen Partie mit 26:21 (12:9) und schob sich mit diesem Sieg in der Tabelle auf Rang sechs vor. Grundstein für den Sieg war eine souveräne Abwehrleistung, gepaart mit einer starken Vorstellung von TVP-Keeper Ralf Hägele.

„Wir wollten die Achse Cojocar/Marxen neutralisieren und auch Dennis Hormann nicht zum Zug kommen lassen. Das ist uns zwar nur streckenweise gelungen, dafür hatten wir aber den Rest der Mannschaft sehr gut im Griff«, berichtete TVP-Coach Detlef Ernst. »Insgesamt haben wir eine sehr stabile Abwehr gehabt und viele Dinge, die wir trainieren, umgesetzt«, lobte Ernst.

Für die Angriffsleistung der ersten Halbzeit gab es dagegen Kritik. »Ich hatte gefordert, dass wir im Angriff Ruhe bewahren und konzentriert abschließen. Großes Manko war aber unsere Chancenauswertung, wir hätten zur Pause eigentlich klarer in Führung liegen müssen«, erklärte Detlef
Ernst. Nach dem 6:6 (15.) - dem letzten Ausgleich der Idsteiner, die während der gesamten Begegnung nie führten - setzte sich Petterweil auf 10:6 ab, zur Pause betrug der Vorsprung der Gastgeber beim 12:9 drei Tore.

Im zweiten Durchgang legte der TVP sogleich zum 13:9 und 14:10 nach, ehe Idstein kurz vor Spielende noch einmal auf 19:21 herankam. Petterweil konterte nun zum vor entscheidenden 24:20 und machte schließlich mit dem 26:21 den Sieg perfekt. »In der Schlussphase haben wir den längeren Atem gehabt und waren physisch überlegen. Wir haben gut durchgewechselt und das Tempo hochgehalten, das hat den Ausschlag gegeben.«

TV Petterweil: Hägele, Schiwttlinsky (n.e.); Alexander Koch (6), Kunkel (5), Thorsten Koch (1), Jung (1), Peschke (7/1), Schneider (3), Rautschka (1), Lange (2), Self, Führ, Kurpiella.

Tore TV Idstein: Hormann (5), Vitze (2), Cojocar (5/2), Marxen (7).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Petry/Loh (Lützellinden /Hüttenberg)
Zeitstrafen: 10:14 Minuten
Siebenmeter: 1 /1-3/2
Zuschauer: 250


Wetterauer Zeitung vom Montag, 10. November 2008

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Heimstarker TVP 26:21

Zu Hause bleibt der TV Petterweil in der Handball-Landesliga Mitte eine Macht! Auch der TV Idstein konnte im Karbener Stadtteil nichts ausrichten und musste sich dem TVP mit 21:26 (9:12) fügen. Durch den neuerlichen «Heim-Zweier» kletterte die Mannschaft von Trainer Detlef Ernst in der Tabelle auf den 6. Platz, nachdem vor allem starke Abwehrarbeit in Verbindung mit einem souveränen Tormann Ralf Hägele die entscheidenden Zutaten zum neuerlichen Petterweiler Heimsieg gewesen waren.

Das eigentliche Vorhaben der Petterweiler, die für ihre Torgefährlichkeit bekannte Achse Cojocar/Marxen auszuschalten, war den hausherren zwar nicht immer gelungen, doch dafür hatte man die Zulieferer für die beiden Idsteiner Spielmacher gut in Schach halten können. Und wenn man bei der Verwertung der eigenen Torgelegenheiten noch ein wenig mehr Übersicht hätte walten gelassen, wäre der Sieg des TVP wohl noch um das eine oder andere Törchen deutlicher ausgefallen.

Das 6:6 nach exakt einer Viertelstunde sollte bereits der letzte Ausgleichstreffer für die Idsteiner sein. Aus dem 6:6 machte Petterweil ein 10:6, das bis zur Pause dann aber wieder ein wenig zurückgescmolzen war (12:9). Zu Beginn des zweiten Abschnitts legten die Gastgeber dann konstant vier Treffer vor, ehe Idstein noch einmal zum Schlusspurt ansetzte und bis auf 21:19 herankommen konnte. Würden die Petterweiler Nerven halten? Sie hielten! Die «Gelb-Schwarzen» bauten ihre Führung noch einmal auf vier Treffer (24:20) aus und standen bald darauf als 26:21-Sieger fest.

TV Petterweil: Hägele; Alex. Koch (6 Treffer), Kunkel (5), Th. Koch (1), Jung (1), Peschke (7/1), Schneider (3), Rautschka (1), Lange (2), Self, Führ, Kurpiella.


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 11. November 2008

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