TV Breckenheim |
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TV Petterweil I |
41 |
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25 |
Landesliga-Mitte
31. Januar 2016, 16:00 UhrAustragungsortSport- und Kulturh. WI-Breckh.Am Alten Weinberg 65207 Wiesbaden-Breckenheim Tel: 06122/12 515 Wegbeschreibung |
Martin Peschke: „Alle geloben Besserung“
Das war nur allzu verständlich: Die enttäuschende Vorstellung bei der letztwöchigen 28:37-Heimpleite des TV Petterweil gegen den TuS Holzheim wurde im Training des heimischen Handball-Mitte-Landesligisten eingehend besprochen und analysiert. Kotrainer Martin Peschke: „Uns allen ist klar, dass wir eine solch schwache Vorstellung uns nicht noch einmal leisten können. Für die Partie am Sonntag beim TV Breckenheim haben alle Besserung gelobt.“
In der um 17 Uhr beginnenden Partie steht hüben wie drüben viel auf dem Spiel. Gastgeber Breckenheim blickt auf einen geglückten Einstand des neuen Trainers Gilles Lorenz (der Helmut Koch abgelöst hatte) zurück. Unter ihm präsentierte sich der TVB beim 30:26-Erfolg über die TG Kastel vor allem in der Abwehr deutlich gefestigter als bislang. Mit 9:21 Punkten sitzen die Breckenheimer aber unverändert auf einem Abstiegsrang – ebenso wie Vordermann TSG Eppstein (ebenfalls 9:21) und Hintermann bzw. Schlusslicht TV Idstein (8:22).
Petterweil wiederum ist durch das Debakel gegen Holzheim mit 11:19 Punkten gefährlich nah an das Schlusstrio der Tabelle herangerutscht. „Jeder was aber spätestens seit dem Holzheim-Spiel, um was es geht“, versichert Peschke. „Wenn jeder einige Prozentpunkte mehr gibt, dann ist für uns ein Sieg in Breckenheim möglich.“
Personell seien, so Peschke, für Sonntag „keine größere Überraschungen zu erwarten“. Pierre Lange sei am Fuß zwar leicht angeschlagen und setzte daher auch im Dienstagtraining aus – für Sonntag erwartet Peschke aber grünes Licht für Lange. Noch unsicher ist das Mitwirken von Jörn Olbrich.
Auf Breckenheimer Seite kann man mittlerweile wieder auf den brandgefährlichen Vollstrecker Yannick Mrowietz zurückgreifen. Der hatte sich just im Hinspiel am 4. Oktober (damals siegte Petterweil in heimischer Halle mit 34:29) einen Mittelhandbruch zugezogen. gg
Bad Vilbeler Neue Presse vom Freitag, 29. Januar 2016
Im PDF-Format anzeigen - Direktlink»Sehr deprimierend«
Petterweil kassiert in TV Breckenheim eine 25:41-Niederlage
(kun) Eine deutliche 25:41 (11:20)-Auswärtsniederlage mussten die Landesliga-Handballer des TV Petterweil am Sonntagnachmittag bei dem TV Breckenheim hinnehmen. »Das Ergebnis spricht für sich. Wir können aufgrund der großen Personalsorgen in der aktuellen Situation nicht anders spielen. Das ist natürlich für alle sehr deprimierend. Wir durchleben momentan sehr schwere Zeiten und können nur hoffen, dass die zahlreichen Verletzten bald wieder zurück zur Mannschaft stoßen«, zog TVP-Coach Heiko Trinczek, der gegen den Tabellenelften aus Wiesbaden aufgrund .der großen Personalnot selbst einspringen musste, ernüchtert Bilanz.
»Die gestandenen Landesliga-Spieler fehlen uns momentan an allen Ecken und Enden. Felix Schneider und Thorsten Koch sind in der Abwehr nicht zu ersetzen, Martin Peschke hat nach seiner langen Verletzung noch Konditionsprobleme, Timm Weis schleppt sich ebenfalls von Verletzung zu Verletzung, und zu allem übel ist uns kurzfristig auch der grippekranke Jonas Koffler ausgefallen.«
Bereits beim 4:8 in der achten Minute hatten sich die Gastgeber vor 150 Zuschauern in der Sport- und Kulturhalle im Wiesbadener Stadtteil Breckenheim mit vier Toren abgesetzt und konnten diesen Vorsprung bis zur 20. Minute auf neun Tore ausbauen (6:15). »Die Jungs waren sichtlich bemüht, hatten über die gesamte Spieldauer aber nicht den Hauch einer Chance«, räumte der Petterweiler Übungsleiter ein, dessen Team bis zur Pause mit neun Toren im Hintertreffen lag.
»Mit zunehmender Spieldauer haben die Kräfte immer mehr nachgelassen - auch weil uns die Alternativen auf der Bank gefehlt haben.« Angeführt von Tim Plattner - mit elf Toren der überragende Mann auf Breckenheimer Seite - setzten sich die Gastgeber bis zur 50. Minute bereits mit 21:32 Toren ab. »Die Entscheidung war zu diesem Zeitpunkt schon längst gefallen«, konstatierte Trinczek nach der fünften Niederlage seines Teams in Serie.
TV Breckenheim: Quandt, Frate; Buckel(4), Tim Plattner (11), Lorenz (2), Crecelius (1), Heuss (4), Guido Plattner (1), Luft (2), Mrowietz (5/1), Brauer (7), Walter (3), Bürger (1)
TV Petterweil: von Borstel, Popp; Trouvain (5), Führ, Flach (1), Neuhalfen (1), Witzel, Peschke (5), Felix Koffler (4), Rautschka (3), Wassberg, Lange (5/3), Thomer (1) und Trinczek.
Steno: Schiedsrichter: Kreß/Tarka (Kinzigtal). –
Zeitstrafen: 14:10 Minuten. –
Siebenmeter: 1/1:3/3. –
Zuschauer: 150.
Wetterauer Zeitung vom Montag, 01. Februar 2016
Im PDF-Format anzeigen - Direktlink„Eine einzige Offenbarung“
Die Talfahrt von TV Petterweils Handballern geht weiter – und hat sogar richtig Fahrt aufgenommen: So setzte es für das Team von Trainer Heiko Trinczek in der Landesliga Mitte beim bisherigen Tabellenhintermann TV Breckenheim eine böse 25:41 (11:20)-Klatsche. Diese hat zur Folge, dass die „Gelb-Schwarzen“ mit nun 11:21 Zählern hinter ihren Bezwinger auf Abstiegsplatz 12 zurückgefallen sind. „In dieser Form haben wir in der Liga nichts verloren“, wirkt Petterweils Kotrainer Martin Peschke merklich deprimiert.
Die Personalnot – Felix Schneider, Thorsten Koch und Timm Weis fehlten verletzt, Jonas Koffler fiel wegen einer Grippe aus – zwang Trainer Trinczek dazu, selbst zu spielen. Zugleich sorgte er dann indirekt für die nächste Hiobsbotschaft, zog er sich doch einen Muskelfaserriss zu. „Bei allen Ausfällen dürfen wir ein solch schwaches Zweikampfverhalten nicht an den Tag legen. Da konnten die Breckenheimer ja spielend leicht durch unsere Abwehr laufen“, schüttelt Peschke den Kopf, „wenn Breckenheim gewollt hätte, dann hätten sie uns womöglich noch höher abgeschlachtet. Das war von uns eine einzige Offenbarung.“
Die Geschichte der ungleichen Partie ist schnell erzählt. Über 2:6 und 4:11 entwickelte sich das Halbzeitergebnis von 11:20, womit die Partie natürlich längst entschieden war. Einziger Lichtblick aus Petterweiler Sicht: Das nächste Spiel steigt nicht schon am kommenden Wochenende (da legt die Liga fastnachtsbedingt eine Pause ein), sondern erst am 14. Februar gegen den Tabellenneunten TG Kastel (13:19 Punkte). Nach fünf Niederlagen in Folge soll dann die Wende erfolgen.
TVP: von Borstel, Popp; Peschke (5), Trouvain (5), Lange (5/3), F. Koffler (4), Rautschka (3), , Flach (1), Neuhalfen (1), Witzel, Führ, Wassberg, Trinczek. gg
Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 02. Februar 2016
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