HSG Wiesbaden II

-

TV Petterweil

23

:

41

Landesliga Mitte

07. Oktober 2017, 20:00 Uhr
Christian Dänner
7
7 / 0
Sebastian Alt
7
7 / 0
Thorsten Koch
5
5 / 0
Cedrik Witzel
5
5 / 0
Björn Ehmer
5
5 / 0
Niklas Kehrein
4
4 / 0
Felix Koffler
3
3 / 0
Pierre Lange
3
1 / 2
Benedikt Pfeiffer
2
2 / 0
Roger Flach
0
0 / 0
Niels Eckert
0
0 / 0
Jannik Thomer
0
0 / 0
Roman Hitzel
0
0 / 0

Austragungsort

Sporthalle Wiesbaden Elsäßer Platz
Klarenthaler Str.
65197 Wiesbaden
Tel: 0611/31-22 79

Wegbeschreibung

Trinczek fordert erste Zähler

Für die Gelb-Schwarzen soll nach drei Niederlagen gegen Lollar/Ruttershausen (25:26), Breckenheim (18:29) und Kastel (23:25) gegen die Landeshauptstädter endlich der erste Saisonsieg her. »Wir wollen endlich unsere ersten Punkte einfahren, wenngleich uns mit dem Gastspiel bei der HSG eine Wundertüte erwartet«, sagt TVP-Coach Heiko Trinczek und fügt hinzu: »Auswärts haben sie bisher kaum eine Mannschaft stellen können, wobei die Partie in Wettenberg am ersten Spieltag sogar abgesagt werden musste. Wir haben die Befürchtung, dass die Hausherren personell von der Oberligamannschaft unterstützt werden, die bereits am Freitagabend spielt. Wenn das so ist, erwartet uns ein ganz schweres Spiel.« Für das Tabellenschlusslicht verläuft die Saison bisher ähnlich ernüchternd. Der Spielabsage am ersten Spieltag folgten Niederlagen gegen Kastel (30:35) und Eppstein (20:40). Fehlen werden dem Petterweiler Übungsleiter am Sonntag mit Jonas Koffler, der aufgrund eines Handbruchs eine vierwöchige Zwangspause einlegen muss, und den beiden verletzten Torhütern Marco Pajung und Steffen Günther heute Abend ein Trio. Dafür kehrt Felix Koffler in den Kader der Gelb-Schwarzen zurück.


Wetterauer Zeitung vom Samstag, 07. Oktober 2017

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Emotionslos zum ersten Sieg

TV Petterweil mit 41:23 in Wiesbaden erfolgreich

Den Landesliga-Handballern des TV Petterweil ist der Befreiungsschlag gelungen: Beim 41:23-Erfolg bei der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden II hatte man die Weichen zur Halbzeit auf Sieg gestellt.

Freuen konnte sich TVP-Coach Heiko Trinczek über den geglückten Befreiungsschlag seines Teams aber nur bedingt. »Es ist traurig, dass die erste Mannschaft der Wiesbadener hochklassig spielt und es die Vereinsverantwortlichen dennoch nicht schaffen, eine konkurrenzfähige zweite Mannschaft zu stellen. Der Auftritt der Hausherren war schlicht und einfach trostlos. Das Spiel hat uns nichts gebracht, außer den zwei Punkten«, ärgerte sich der Petterweiler Übungsleiter über die Umstände des Gastspiels seiner Mannschaft in der Landeshauptstadt. »Die Wiesbadener sind mit lediglich zehn Spielern angetreten, darunter zwei Torleuten. Von Anfang an ist die Partie nur vor sich hingeplätschert. Der Sieg war völlig emotionslos«, haderte der TVP-Coach nach der Partie. Auch auf der Tribüne hatten die 50 Petterweiler Schlachtenbummler ein klares Übergewicht – gerade einmal zehn Heimfans hatten sich am vierten Spieltag in die Sporthalle am Elsäßer Platz verirrt.

Die Zuschauer sahen, wie sich die Gäste aus Petterweil nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (6:6/8.) bis zur 20. Minute mit acht Toren absetzten (14:6) und diesen Vorsprung bis zur Pause um einen weiteren Treffer ausbauten (19:10). »Wenn wir mit etwas mehr Biss gespielt hätten, wäre das Ergebnis noch viel deutlicher ausgefallen«, konstatierte Trinczek, dessen Team am Ende eines emotionslosen Auswärtsspiels mit 18 Treffern vorne lag. »Der erste Saisonsieg war natürlich wichtig für uns, wenngleich die Begleitumstände alles andere als erfreulich waren. Nun können wir etwas befreiter in die Partie gegen Dotzheim in zwei Wochen gehen.«

HSG VfR/Eintracht Wiesbaden II: Eisenbach, Fleschner; Dottorello (1), Rausch (12/1), Michel, Daniel, Delnef, Molatta (9), Hermsen, Bakir (1).

TV Petterweil: Eckert, Flach; Kehrein (4), Thorsten Koch (5), Witzel (5), Pfeiffer (2), Felix Koffler (3), Dänner (7), Alt (7), Lange (3/2), Thomer, Hitzel, Ehmer (5).

Steno: Schiedsrichter: Osternig/Schäfer (Dornheim/Groß-Gerau). – Strafen: 4:2 Minuten. – Zuschauer: 60.


Wetterauer Zeitung vom Sonntag, 08. Oktober 2017

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41:23-Kantersieg für TV Petterweil Muster ohne Wert

Mit drei Niederlagen am Stück und damit besorgniserregenden 0:6 Punkten waren die Handballer des TV Petterweil in die neue Landesliga-Mitte-Saison gestartet. Jetzt platzte für das Team des Trainergespanns Heiko Trinczek/Martin Peschke der Knoten – und wie: Bei der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden II gelang den Schwarz-Gelben ein ungefährdeter 41:23 (19:10)-Kantersieg.

Über den konnte sich Martin Peschke allerdings „überhaupt nicht richtig freuen“ – was vor allem daher rührte, dass die Landeshauptstädter mit einer regelrechten Rumpftruppe angetreten waren. Das Gros des HSG-Teams bildeten nämlich Akteure aus der 3. Mannschaft (Bezirksliga A), obendrein bot der Gastgeber lediglich einen einzigen Auswechselspieler auf – und der sollte zudem erst mit Verspätung zum Spiel eintreffen. Das fand vor, so Peschke, „gefühlten 35 Zuschauern statt, wobei 30 aus Petterweil waren“.

Nur in der Anfangsphase taten sich die Petterweiler noch ein wenig weh und liefen Rückständen von 1:3 (4.) sowie 5:6 (8.) hinterher. „Dann aber traten wir konzentrierter auf“, sagte Peschke. Der TVP zog bis zur 22. Minute folgerichtig auf 6:14 auf und davon. Von Spielfluss habe aber, so Peschke, auch weiterhin nicht die Rede sein können: „Das lag vor allem daran, dass wir von den Wiesbadenern kaum gefordert wurden.“ Zur Pause waren bei einer 19:10-Führung die Würfel bereits längst für Petterweil gefallen.

An der Dominanz des TVP änderte sich nach dem Wechsel rein gar nichts. Die Partie plätscherte auch weiterhin einseitig vor sich hin, Petterweil baute seinen Vorsprung mühelos über 26:17 (40./Thorsten Koch) auf 32:18 (47./Cedrik Witzel) aus. Konditionell hatten die Wiesbadener auch nichts mehr entgegenzusetzen. Den Schlusspunkt hinter die, so Peschke, „zwei uns regelrecht geschenkten Punkte“ setzte dann zum 41:23-Endstand Felix Koffler zwei Sekunden vor Schluss.

TV Petterweil: Eckert, Flach; Kehrein (4), Koch (5), Witzel (5), Pfeiffer (2), Koffler (3), Dänner (7), Alt (7), Lange (3/2), Thomer, Hitzel, Ehmer (5). gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 10. Oktober 2017

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