TSV Griedel

-

TV Petterweil

26

:

23

Landesliga Mitte

10. März 2018, 19:30 Uhr
Jonas Koffler
7
7 / 0
Thorsten Koch
4
4 / 0
Christian Dänner
4
4 / 0
Felix Koffler
2
2 / 0
Björn Ehmer
2
2 / 0
Cedrik Witzel
1
1 / 0
Sebastian Alt
1
1 / 0
Pierre Lange
1
0 / 1
Roman Hitzel
1
1 / 0
Lennart Trouvain
0
0 / 0
Julian Brücher
0
0 / 0
Jens Wassberg
0
0 / 0
Jannik Thomer
0
0 / 0
Christoph Schneiker
0
0 / 0

Austragungsort

Sporthalle Butzbach
August-Storch-Str.
35510 Butzbach

Wegbeschreibung

TVP verliert erstes Endspiel

Ihnen steht das Wasser jetzt bis zum Halse. Sieben Spieltage vor Saisonschluss sitzen die Gelb-Schwarzen auf einem Abstiegsplatz. Und als Nächstes wartet das Derby gegen Oberursel.

Karben. Die Handballer des TV Petterweil haben ein erstes Endspiel um den Verbleib in der Landesliga Mitte verloren. Im Kellerderby beim TSV Griedel zog die Manschaft von TVP-Trainer Martin Peschke mit 23:26 (8:10) den Kürzeren. Dadurch bleibt das Team mit nun 8:26 Punkten auf dem elften und drittletzten Platz sitzen — einem Abstiegsrang. Zugleich riss der Kontakt zum direkten Vordermann TSV Griedel (10.) , der 12:24 Zähler aufweist, vorerst ab.

„Jetzt müssen wir mehr denn je schauen, was in den oberen Ligen passiert", sagt Peschke, »auch gilt es unsere Leistung im Angriff in den sieben noch ausstehenden Spielen zu steigern. Denn das, was wir in puncto Angriff gegen Griedel geboten haben, war unterirdisch", kreidete Peschke seinen Männern zu eindimensionales und damit zu leicht ausrechenbares Spiel an.

Um es vorwegzunehmen: In der Butzbacher Sporthalle — von mehr Petterweiler Fans als Griedeler Anhängern besucht — lag der TVP zu keinem Zeitpunkt vorne. Viermal konnte bis zum 4:4 eine Griedeler Führung stets wieder ausgeglichen werden, durch Pierre Lange (1:1), Roman Hitzel (2) und Jonas Koffler (3:3 und 4:4), doch dann zog Griedel auf 7:4 (16.) weg. Zur Pause hieß dann 10:8 für die Einheimischen. „In der Abwehr standen wir sehr gut", lobt Peschke, »dafür aber leisteten wir uns am gegnerischen Kreis zu viele Fehler." Für ihn stand außer Frage, dass man die Partie im Angriff verloren habe: „Schrittfehler, Fehlwürfe, Ballverluste — von allem etwas."

Zu Beginn des zweiten Abschnitts gelangen dem TVP durch Thorsten Koch (10:10/33.) und nochmals Koffler (11:11134.) bereits die letzten Gleichstände der Partie. „Griedel hatte in diesem auf ganz niedrigem Niveau stehenden Spiel einfach mehr gekämpft als wir", hatte Peschke beobachtet. Einziger Lichtblick im Petterweiler Angriff sei Christian Dänner gewesen, dem allerdings das letzte seiner vier Tore bereits beim Stande von 16:12 nach 40 Minuten geglückt war. Über 19:16 (48.) und 23:19 (54.) kam Griedel schließlich zum 26:23.

TVP: Brücher, Schneiker; Trouvain, Koch (4), Witzel (1), F. Koffler (2), Dünner (4), Alt (1), Wassberg, J. Koffler (7), Thomer (1/1), Hitzel (1), Ehmer (2).


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 13. März 2018

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