TV Petterweil I

-

TSV Lang-Göns

23

:

25

Landesliga-Mitte

21. Februar 2016, 18:00 Uhr

Die Überraschung war durchaus möglich

Mit einer starken Abwehrleistung bringt der TVP den Favoriten aus Lang-Göns an den Rand einer Niederlage und trauert am Ende den zahlreichen vergebenen Torchancen nach.

Martin Peschke
8
7 / 1
Jonas Koffler
6
6 / 0
Felix Koffler
2
2 / 0
Pierre Lange
2
2 / 0
Jannik Thomer
2
2 / 0
Lennart Trouvain
2
2 / 0
Ralf Scherrer
1
1 / 0
Timon Flach
0
0 / 0
Kai Hardt
0
0 / 0
Efecan Kayikci
0
0 / 0
Marc Popp
0
0 / 0
Maximilian Rautschka
0
0 / 0
Max von Borstel
0
0 / 0

Augen auf Jänicke gerichtet

Keine Frage, der letztwöchige 32:22-Sieg gegen TG Kastel hat beim TV Petterweil viele Sorgenfalten wieder geglättet. Zumindest fürs Erste. Mit 13:21 Punkten konnten die Schützlinge von TVP-Coach Heiko Trinczek zunächst die Abstiegsplätze verlassen. Das Aufatmen kann jedoch trügerisch sein – nämlich dann, wenn es morgen Abend (18 Uhr) gegen den TSV Lang-Göns eine Heimniederlage setzen würde.

Nicht auszuschließen, denn die Mittelhessen sind mit 22:12 Zählern starker Tabellenvierter und laut Petterweils Kotrainer Martin Peschke „vor allem im Rückraum enorm stark einzuschätzen“ Dabei denke er in erster Linie an Robin Jänicke, aus seiner Sicht einer der besten Rückraumspieler (links) der gesamten Liga: „Ihn konnten wir bei unserer knappen Hinspielniederlage weder mit einer 6-0-Deckung, noch mit Manndeckung neutralisieren.“ Ein weiteres Markenzeichen des TSV ist laut Peschke, „dass die Mannschaft bei Auswechslungen dennoch keinen Qualitätsverlust erleidet“.

Erfreulich aus TVP-Sicht: es gibt keinerlei neue Ausfälle und mit Ralf Scherrer sowie Kai Hardt werden auch am Sonntag zwei Routiniers definitiv wieder dabei sein und für den TVP am Ball sein. gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Freitag, 19. Februar 2016

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Abschlussschwäche kostet Punkte

Petterweil muss 23:25-Niederlage gegen Lang-Göns quittieren — 250 Zuschauer

(kun) Als der TV Petterweil in den Schlusssekunden der Landesliga-Partie gegen den TSV Lang-Göns mit einem Treffer in Rückstand lag, auf einen Fehlwurf der Gäste spekulierte und Dennis Hopp den Ball zum 25:23 (16:12)-Endstand im Tor von TVP-Keeper Max von Borstel unterbrachte, war die Entscheidung zugunsten des Tabellenvierten aus Langgöns gefallen. »Wir hatten uns auf eine enorm kampfstarke Petterweiler Mannschaft eingestellt. Die Jungs haben gut dagegengehalten und dank einer kollektiven Mannschaftsleistung einen verdienten Auswärtssieg gefeiert«, zeigte sich Gästecoach Michael Razen nach der Partie rundum zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge. Sein Pendant auf Petterweiler Seite trauerte dagegen den verlorenen Zählern hinterher. »Für uns war trotz des tabellarischen Unterschieds mehr drin. Ein Punkt wäre allemal verdient gewesen«, konstatierte TVP-Coach Heiko Trinczek nach der vierten Niederlage seines Teams im fünften Rückrundenspiel.

Derweil konnten die Gäste aus Langgöns ihre ausgeglichene Bilanz nach der Winterpause - zwei Siegen standen bis dato zwei Niederlagen gegenüber ins Positive drehen. Vor 250 Zuschauern in der Petterweiler Sporthalle am Sauerborn erwischten die Razen-Schützlinge den besseren Start und lagen nach acht Minuten mit vier Toren in Front (5:1). In der Folge fanden die gastgebenden Gelb-Schwarzen besser in die Partie und konnten beim 8:8 nach einer Viertelstunde den verdienten Ausgleich bejubeln. »Ab diesem Zeitpunkt war es eine Partie auf Augenhöhe. In der Defensive haben wir stabil gestanden, im Angriff aber zu viele einfache Chancen vergeben«, ärgerte sich Trinczek, dessen Team - der Abschlussschwäche im Angriff geschuldet - bis zur Pause erneut mit vier Toren im Hintertreffen lag.

»Aber auch nach dem Wechsel haben die Jungs großes Engagement an den Tag gelegt und beim 20:20 (40.) erneut den Ausgleich geschafft. Wenn wir in dieser Phase am Ball geblieben wären, hätte das dem Spiel sicherlich eine Wende zu unseren Gunsten gegeben. Leider haben wir es nach dem Ausgleich versäumt uns mit einem konzentrierten Offensivspiel abzusetzen.« Zwar bekamen die Hausherren den Langgönser Torjäger Robin Jänicke zunehmender Spieldauer immer besser in den Griff, am Ende stand dennoch ein knapper Auswärtserfolg der Razen-Schützlinge

»Trotz der Niederlage hat sich die Mann schaft ein Lob verdient. Positiv hervorzuheben gilt es unseren Routinier Martin Peschke, der mit acht Toren eine bärenstarke Leistung gezeigt hat«, gab sich der Petterweiler Übungsleiter nach der Partie versöhnlich.

TV Petterweil: von Borstel, Popp; Trouvain (2), Flach, Jonas Koffler (6), Scherrer (1), Peschke (8/1), Felix Koffler (2), Rautschka, Lange (2) Thomer (2), Kayikci, Hardt.

Lang-Göns: Markus Schmidt, Balkhaus, Spelkus (1), Bepler (1), Funk (2), Chris Jänicke, Funke (3/2), Robin Jänicke (6), Hopp (5), Bastian Schmidt (4), Weigel (1), Weiß (2).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Bohland/Voye (Alsfeld)
Zeitstrafen: 4:6 Minuten
Siebenmeter: 3/1:2/2
Zuschauer: 250.


Wetterauer Zeitung vom Montag, 22. Februar 2016

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Petterweil schnuppert nur am Erfolg

Schade, werden sich die Zuschauer und Spieler des TV Petterweil nach Beendigung der Landesliga-Partie gegen den TSV Lang-Göns zugeraunt haben. Da war zweifelsohne mehr drin für die „Gelb-Schwarzen“ von Trainer Heiko Trinczek, die sich mit 23:25 (12:16) geschlagen geben und damit einen Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg einstecken mussten. Mit nunmehr 13:23 Punkten liegt der TVP zählergleich mit „Hintermann“ TG Kastel an elfter Position – Rang 12 ist der erste Absteigerplatz.

„Wir haben wieder einmal gesehen und bewiesen, dass wir in der Landesliga bestehen können. Der Kampfgeist ist zum Glück wieder zurück im Team“, freut sich Kotrainer Martin Peschke. Die Abwehr habe gut gearbeitet, den Gegner unter 30 Treffern gehalten und auch den Lang-Gönser „Shooter“ Jänicke bekam der TVP nach anfänglichen Problemen in den Griff, so dass dieser mit sechs Toren zufrieden sein musste.

Einen schnellen 1:5-Rückstand machte Petterweil Mitte der ersten Hälfte wett (8:8), verschlief dann jedoch die Schlussphase der ersten Hälfte, als man wieder mit 12:16 deutlicher ins Hintertreffen geraten sollte. Davon aber ließ sich der TVP nicht aus der Bahn werfen, sondern schaffte bis zur 40. Minute wieder den Gleichstand (20:20). „Daraufhin haben wir es leider verpasst, vorzulegen“, grämte sich Peschke über so manch verblasene Torchance, vor allem aber über vier verpuffte Tempogegenstöße und zwei Siebenmeter. All dies kostete am Ende ein Erfolgserlebnis, das gewiss möglich gewesen war.

TVP: von Borstel, Popp, Peschke (8/1), J. Koffler (6), Thomer (2), Lange (2), Trouvain (2), F. Koffler (2), Scherrer (1), Flach, Rautschka, Hardt, Kayikci. gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 23. Februar 2016

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