TV Petterweil I

-

MSG Linden

23

:

28

Landesliga Mitte

09. März 2014, 18:00 Uhr

Eine ganz bittere Pille

Heiko Trinczeks Team vergibt wieder einmal zu viele Chancen, um gegen die starken Lindener bestehen zu können. Ein Lichtblick, nicht nur wegen seiner fünf Treffer: Jens Wassberg

Pierre Lange
6
4 / 2
Jens Wassberg
5
5 / 0
Martin Peschke
4
4 / 0
Dominik Führ
2
2 / 0
Timm Weis
2
2 / 0
Maximilian Rautschka
2
2 / 0
Alexander Koch
1
1 / 0
Nico Lange
1
1 / 0
Helmut Michalke
0
0 / 0
Jannik Thomer
0
0 / 0
Lennart Trouvain
0
0 / 0
Sebastian Gosenheimer
0
0 / 0
Felix Koffler
0
0 / 0
Max von Borstel
0
0 / 0

Hinspielerfolg von Linden nochmals abrufen

Trotz des dezimierten Kaders geht es für die Gelb-Schwarzen aus Petterweil darum, eine ähnlich gute Leistung wie beim 27:23-Hinspielerfolg in Linden abzurufen. »Nur so holen wir die Punkte, um gegen Saisonende in ruhiges Fahrwasser zu kommen«, weiß TVP-Coach Heiko Trinczek. Timm Weis und Pierre Lange sind am Sonntag gegen den Tabellenfünften wieder mit an Bord. Fraglich ist dagegen der Einsatz von Alexander Koch (Achillessehnenprobleme) und Ralf Scherrer.
»Durch die Rückkehr von Pierre Lange und Timm Weis erhoffen wir uns mehr Spielvariabilität im Angriff und vor allem auch die nötige Entlastung.«

TV Petterweil: Michalke, von Borstel; Trouvain, Thomer, Gosenheimer, Führ, Peschke, Koffler, Scherrer (?), Alexander Koch (?), Nico Lange, Jens Wassberg, Schneider, Weis, Rautschka, Pierre Lange.


Wetterauer Zeitung vom Samstag, 08. März 2014

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Wieder im Tal

Handball-Landesliga: Petterweil verliert Heimspiel gegen Linden — Trinczek enttäuscht

(kun) Die Berg- und Talfahrt des TV Petterweil geht weiter: In der Handball-Landesliga Mitte kassierten die Gelb-Schwarzen nach ihrer überzeugenden Vorstellung gegen Hochheim/Wicker am vergangenen Spieltag am Sonntagabend vor heimischem Publikum eine 23:28 (9:13)-Niederlage gegen die MSG Linden. Trainer Heiko Trinczek war nach der Partie enttäuscht, dass seine Mannschaft zwischenzeitlich nicht mehr an den Sieg zu glauben schien.

»Die Anfangsphase haben wir komplett verschlafen und bereits nach fünf Minuten mit vier Toren in Rückstand gelegen. In der Folge ist die Mannschaft jedoch aufgewacht und unser Spiel ist deutlich besser geworden«, konstatierte TVP-Coach Heiko Trinczek, dessen Schützlinge beim 6:6 in der elften Minute den Ausgleichstreffer bejubeln konnten. »In dieser Phase haben wir im Angriff deutlich gedankenschneller agiert und sind in der Abwehr aggressiver zu Werke gegangen«, zeigte sich der Petterweiler Übungsleiter zufrieden mit dem Auftritt seines Teams Mitte der ersten Halbzeit.

In der Folge lieferten sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe, bei dem auf Petterweiler Seite insbesondere Kreisläufer Jens Wassberg ein ums andere Mal Akzente setzen konnte. »Jens wächst immer mehr in das Team hinein. Das ist schön mit anzusehen«, sprach Trinczek seinem Schützling nach der Partie ein Sonderlob aus.
In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit leisteten sich die Gelb-Schwarzen zunehmend Fehler im Torabschluss, sodass Petterweil mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Pause ging.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erneut dasselbe Bild: Während die Hausherren den Wiederbeginn vor 150 Zuschauern am Sauerborn völlig verschliefen, setzte sich der Tabellenvierte aus Linden mit acht Toren ab (10:18). Dank einer kurzen Phase des Aufbäumens kamen die Trinczek-Sieben noch einmal bis auf vier Tore an die MSG heran (14:18/45.), leisteten sich in der Folge jedoch zu viele technische Fehler und agierten in der Abwehr zudem häufig zu halbherzig. »Ab diesem Zeitpunkt hat die Mannschaft sich aufgegeben und nicht mehr an den aus meiner Sicht durchaus möglichen Sieg geglaubt. Es ist bitter zu sehen, dass das Team jede Woche versucht, sein Bestes zu geben, die personellen Ausfälle jedoch nicht kompensieren kann und dann im Laufe der Partie einbricht«, zeigte sich Trinczek, der neben dem Fehlen von Leistungsträger Ralf Scherrer auch die kurzfristigen Ausfälle von Felix Schneider und Timm Weis (verletzte sich Anfang der zweiten Halbzeit) kompensieren musste, ernüchtert.

TV Petterweil: Michalke, von Borstel; Trouvain, Alexander Koch (1), Weis (2), Thomer, Führ (2), Gosenheimer, Peschke (4), Koffler,Nico Lange (1), Rautschka (2), Pierre Lange (6/2), Jens Wassberg (5).

MSG Linden: Rocksien, Kaiser; Nober (3), Jung (2), Walter (1), Deimer (2), Weigelt (7), Müll (1), Zörb, Andermann (6), Schuchmann (6), Meilinger.

Steno: Schiedsrichter: Hoffelner/Krell (Kinzigtal/Büdingen).
Zeitstrafen: 12:10 Minuten.
Siebenmeter: 2/2:6/4.
Zu.: 150.


Wetterauer Zeitung vom Montag, 10. März 2014

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Youngster Wassberg der einzige Lichtblick

Handball-Landesliga Mitte: TV Petterweil kann aber Heimniederlage gegen MSG Linden nicht verhindern 23:28 gegen die MSG Linden! Die Handballer des TV Petterweil mussten in der Landesliga Mitte einen Rückschlag einstecken.

Es war das erwartet schwere Spiel gegen die MSG Linden. Neben den Langzeitverletzten Thorsten Koch und Alex Kunkel musste der TV Petterweil auch noch die kurzfristigen Ausfälle der Leistungsträger Felix Schneider und Ralf Scherrer verkraften.

Dank des sehr gut aufgelegten Gästetorhüters Rocksien konnte sich Linden bis zur 5. Minute auf 4:0 absetzen. Von nun an lief es beim TVP besser und die Hausherren konnten mit einem 4:0-Lauf zum 4:4-Ausgleich (12.) durch „Youngster“ Jens Wassberg (der Noch-A-Jugendliche war noch bester TVPler) kontern. Es folgte ein bis zur 25. Minute offener Schlagabtausch (5:5/13. Minute, 8:8/22.). Durch schwache Petterweiler Abschlüsse in der Endphase der ersten Hälfte konnte sich Linden bis zur Pause aber auf 9:13 absetzen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte erwischten die Gäste wieder einen Blitzstart und setzten sich bis zur 34. Minute auf 9:16 ab. Zwischen der 30. und 40. Minute gelang dem TVP nur ein einziger Treffer, so dass sich Linden vorentscheidend absetzte (10:18/40.). Zudem kam dann auch noch das verletzungsbedingte Aus des ohnehin grippegebeutelten Rückraumspielers Timm Weis. Im weiteren Verlauf konnte der TVP eine Überzahlsituation gut nutzen und auf 14:18 (45.) verkürzen.

Fortan aber kam wieder der Schlendrian in Petterweils Angriffsspiel, durch technische Fehler lud man den Gast zu einfachen Toren ein. Auch die TVP-Abwehr agierte in der Schlussviertelstunde zu halbherzig, somit konnte sich Linden über 16:23 (49.), 17:25 (53.) bis hin zum 23:28-Endstand absetzen.

Nach einem spielfreien Wochenende empfängt der TVP (jetzt 15:23 Punkte) am 23. März (18 Uhr) Schlusslicht TSV Griedel (9:29) – angesichts der personellen Lage wird das wohl kein Selbstläufer. gg

TV Petterweil: Michalke, von Borstel; Trouvain, A. Koch (1), Weis (2), Thomer, Führ (2), Gosenheimer, Peschke (4), Koffler, N. Lange (1), Rautschka (2), P. Lange (6/2), Wassberg (5).


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 11. März 2014

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