TV Petterweil I

-

HSG Wiesbaden

33

:

28

Landesliga Mitte

25. März 2012, 18:00 Uhr

Den designierten Meister nach Strich und Faden entzaubert

In einem packenden Spiel bezwingt der TVP den Tabellenführer aus Wiesbaden verdient mit 33:28. Vor allem die Routiniers Olbrich, Peschke, Scherrer und Michalke setzen der Partie ihren Stempel auf.

Martin Peschke
12
5 / 7
Jörn Olbrich
9
9 / 0
Ralf Scherrer
5
5 / 0
Timm Weis
2
2 / 0
Thorsten Koch
2
2 / 0
Alexander Koch
1
1 / 0
Alexander Kunkel
1
1 / 0
Felix Schneider
1
1 / 0
0
0 / 0
Helmut Michalke
0
0 / 0
Kai Hardt
0
0 / 0
Sven Wassberg
0
0 / 0
Maximilian Rautschka
0
0 / 0
Pierre Lange
0
0 / 0

Trinczek-Comeback gegen "Überflieger"

Ein absoluter "Knaller" steht am Sonntag (18 Uhr) dem TV Petterweil ins Haus. Der Tabellendritte (32:10 Punkte) bittet Spitzenreiter HSG VfR/Eintr. Wiesbaden (40:2) zum Tanz.

"Ich glaube nicht, dass sich Wiesbaden auf dem Weg zur Meisterschaft noch aufhalten lässt. Man hat sich durch den Sieg gegen den schärfsten Rivalen TV Hüttenberg II eine glänzende Ausgangslage geschaffen", verweist TV Petterweils Trainer Detlef Ernst auf die fünf Punkte Vorsprung, die Wiesbaden im Vergleich zu Hüttenberg (35:7) in die letzten fünf Saisonspiele mitnimmt. Ernst ist sich absolut sicher: "Wenn die HSG bei uns gewinnt, dann ist sie durch. Wir möchten aber dem zukünftigen Oberligisten gerne noch eine Niederlage beibringen."

Ob das Duell der zweitbesten Abwehr der Liga (HSG/539 Gegentore) gegen die allerbeste (Petterweil/497) zu einer spannenden Partie wird, ist für Ernst fraglich: "Zu stark und souverän sind die Auftritte der Wiesbadener – und zu schwankend unsere eigenen. Dennoch bin ich überzeugt, dass meine Jungs alles geben werden, um ein tolles Spiel zu bieten."

Der qualitativ starke Kader des Tabellenführers ist eine Bank. Drum ist es enorm schwierig, ihn mit taktischen Spielchen in Bedrängnis zu bringen, denn Wiesbaden hat für fast alle Aktivitäten eine Lösung. Ernst: "Wenn wir aber einen hohen kämpferischen Willen zeigen und dazu einen mannschaftlich sehr guten Tag erwischen, ist ein gutes Ergebnis allemal möglich. Wir wissen natürlich alle nur zu gut, dass wir schon einen Sahnetag erwischen müssen, um den Gegner in Bedrängnis zu bringen."

Es werden alle Mann an Bord sein, außer Felix Koffler, der sich auf sein Abitur konzentriert. Heiko Trinczek gibt nach auskurierter Verletzung sein Comeback. gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Samstag, 24. März 2012

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Der designierte Meister kommt nach Petterweil

(jms) »Neben den Derbys ist natürlich das Heimspiel gegen den designierten Meister, die HSG Eintracht Wiesbaden, der Knaller schlechthin.« Detlef Ernst kann das Duell mit der Übermannschaft der Liga kaum noch erwarten. Dabei agiert sein TV Petterweil in diesem Spitzenspiel der Handball-Landesliga Mitte am Sonntagabend ab 18 Uhr als Außenseiter.

Als die zweite Mannschaft des TV 05/07 Hüttenberg vor einigen Wochen noch im Rennen um den Titel war, prognostizierte TVH-Coach Axel Spandau: »In Petterweil wird Wiesbaden Federn lassen.« Sollte dies tatsächlich der Fall sein, könnte der Meisterschaftskampf doch wieder etwas spannender sein. Bislang bestechen die Landeshauptstädter mit einer beeindruckenden Souveränität, die auf einer mannschaftlichen Geschlossenheit und besonderen individuellen Klasse beruht. »Wiesbaden hat einen qualitativ starken Kader. Deshalb ist es schwierig, sie mit taktischen Spielchen in Bedrängnis zu bringen, da sie auf fast alle Aktivitäten eine Lösung finden«, sagt Ernst, der einen hohen kämpferischen Aufwand und großen Willen von seiner Mannschaft sehen will.

Auf Wiesbadener Seite sind die auch höherklassig erfahrenen Luis Garbo und Yakub Kaplan die Leistungsträger. Der TVP muss auf Felix Koffler (Abiturvorbereitungen) verzichten. Nach seiner, schweren Verletzung kehrt dafür Heiko Trinczek zurück in den Kader.

TV Petterweil: Wassberg, Michalke; Peschke, Weis, Kunkel, Schneider, Thorsten Koch, Trinczek, Hardt, Alexander Koch, Scherrer, Rautschka, Robus, Lange, Olbrich.


Wetterauer Zeitung vom Samstag, 24. März 2012

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TVP feiert Sensationssieg gegen Spitzenreiter

(kun) Nach Strich und Faden entzaubert haben die Landesliga-Handballer des TV Petterweil am Sonntagabend den designierten Meister HSG VfR/Eintracht Wiesbaden. Mit 33:28 (17:14) bezwangen die »Gelb-Schwarzen« den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer aus der hessischen Landeshauptstadt vor 450 begeisterten Zuschauern in der Petterweiler Sporthalle an der Sauerbornstraße.

19 von 21 Saisonpartien hatte der Ligaprimus zuvor für sich entscheiden können, bei zwei Remis gegen Hüttenberg II und Goldstein. »Heute haben die Zuschauer alles gesehen, was den Handballsport auszeichnet. Das war eine grandiose Vorstellung der Jungs und eines der besten Spiele in dieser Saison. Es hat einfach von der ersten Minute an alles gestimmt«, zeigte sich TVP-Coach Detlef Ernst nach der Partie voll des Lobes für seine siegreichen Schützlinge.
Vor allem die agilen Petterweiler Routiniers Jörn Olbrich, Martin Peschke und Ralf Scherrer drückten der Partie über weite Strecken ihren Stempel auf, agierten oftmals zu schnell für die behäbige Gästeabwehr und ließen die höherklassig erfahrenen Leistungsträger Luis Garbo. und Yakub Kaplan auf Wiesbadener Seite in den Schatten treten. Nach dem letztmaligen Gästeausgleich zum 2:2 (5.) setzten sich die Wetterauer bis Mitte der ersten Halbzeit mit vier Toren auf 11:7 ab. Die Besucher gaben sich - unterstützt von 60 Wiesbadener Schlachtenbummlern in der Halle - so früh in der Partie jedoch noch nicht geschlagen und hatten beim 13:12 den Anschluss wieder hergestellt (25.). Bis zur Pause führte der TVP dann erneut mit drei Treffern. »17 Tore in einer Halbzeit gegen die zweitstärkste Abwehr der Liga sprechen hier eine deutliche Sprache«, lobte Ernst die imposante Leistung seiner Offensivabteilung im ersten Durchgang.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Gastgeber ihren Vorsprung zunächst (23:19/40.). Zehn Minuten vor dem Ende hatten die Schützlinge von Trainer Stephan Metz die Führung des TVP dann erneut bis auf einen Treffer verkürzt (25:24). Spätestens nach zwei verwandelten Siebenmetern von Martin Peschke zum 30:27 war die Entscheidung in der Partie jedoch endgültig gefallen und die Sporthalle an der Sauerbornstraße in ein gelb-schwarzes Tollhaus verwandelt.

TV Petterweil: Michalke, Wassberg; Thorsten Koch (2), Hardt, Lange, Peschke (12/7), Scherrer (5), Schneider (1), Weis (2), Rautschka, Alexander Koch (1), Robus, Olbrich (9), Kunkel (1).

HSG VfR/Eintracht Wiesbaden: Eisenbach, Kaltwasser; Blume (3), Delnef, Fuchs, Garbo (4), Kaplan (12/6), Dottorello (2), Warakuta, Müller, L. Engel (1), Kellner (6)

Im Stenogramm:
Schiedsrichter: Löw/Schiller (Dreieich/Erzhausen).
Zeitstrafen: 12:10 Minuten.
SM: 7/7 : 9/6.
Zu.: 450.


Wetterauer Zeitung vom Montag, 26. März 2012

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Spitzenreiter stolpert in "gelb-schwarzem Tollhaus"

Für eine tolle Überraschung hatten am Wochenende die Handballer des TV Petterweil gesorgt. War ihnen doch das Kunststück in der Landesliga Mitte gelungen, dem einsamen Spitzenreiter HSG VfR/Eintracht Wiesbaden mit einem 33:28 (17:14) die erste Saisonniederlage beizubringen.

Knapp 500 Zuschauer hatten die Sporthalle an der Sauerbornstraße in ein Tollhaus verwandelt! Es war eine glänzende Leistung der Mannen von Trainer Detlef Ernst, mit der sie den großen Ligafavoriten (jetzt 40:4 Punkte) aufs Kreuz gelegt hatten. Mit 34:10 Punkten haben die Gelb-Schwarzen vier Spieltage vor Saisonschluss nun plötzlich noch einmal eine Chance auf die Vizemeisterschaft, denn "Vordermann" TV Hüttenberg hatte sich eine unerwartete 32:33-Heimpleite gegen den TV Idstein erlaubt und liegt bei nun 35:9 Zähler nur noch ein einziges Pünktchen vor dem TVP.

"Eine grandiose Vorstellung unserer Jungs", rang TVP-Coach Detlef Ernst nach der eindrucksvollen Galavorstellung nach Worten. "Hochkonzentriert und voller Leidenschaft hielten wir gleich voll dagegen und gestatteten Wiesbaden nur beim 0:1 und 1:2 zu Beginn eine Führung. Danach übernahmen wir das Zepter und die HSG lief der Musik hinterher. Von der 1. bis 60. Minute haben wir uns in einer überaus tollen Verfassung präsentiert und den Wiesbadenern, die bislang nur bei ihren Unentschieden gegen den TV Hüttenberg II und VfL Goldstein Punkte abgeben mussten, ein Bein gestellt."

Aus einem frühen 2:2 (5.) machten die Petterweiler, immer wieder angetrieben vom insgesamt neun Mal erfolgreichen Jörn Olbrich sowie Martin Peschke und Ralf Scherrer, gegen in der Abwehr phasenweise durchaus etwas schwerfällig wirkende Gäste ein 11:7 und stellten damit bereits die Weichen auf ein mögliches Happyend. Wohl konterte die HSG zum 13:12-Anschluss, um dann allerdings den ersten Abschnitt doch mit 14:17-Rückstand abzuschließen.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Gastgeber ihren Vorsprung über 18:14 und 20:16 bis zum 23:19 (40.). Zehn Minuten vor dem Ende hatten die Schützlinge von Trainer Stephan Metz die Führung des TVP dann erneut bis auf einen Treffer verkürzt (25:24). Spätestens nach zwei verwandelten Siebenmetern des von Ernst als "überragend" gelobten Martin Peschke zum 30:27 und dem von ihm glänzend eingesetzten Tim Weis war die Entscheidung in der Partie jedoch endgültig gefallen und die Sporthalle an der Sauerbornstraße in ein gelb-schwarzes Tollhaus verwandelt.

TVP: Michalke, Wassberg; Olbrich (9), T. Koch (2), Hardt, Lange, Peschke (12/7), Scherrer (5), Schneider (1), Weis (2), Rautschka, A. Koch (1), Robus, Kunkel (1).

Weiter geht‘s für den TV Petterweil nun erst wieder nach der Osterpause am 14. April (19.30 Uhr): mit dem so prestigeträchtigen Gastspiel bei Nachbar TSG Ober-Eschbach, mit 27:17 Zählern Tabellenfünfter. gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 27. März 2012

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