TV Petterweil I

-

TSG Oberursel

26

:

21

Landesliga Mitte

20. März 2011, 18:00 Uhr

Einen der hartnäckigsten Verfolger vorläufig abgeschüttelt

Von Beginn an kontrolliert der TVP das Derby gegen Oberursel und gewinnt sicher mit 26:21.

Jörn Olbrich
5
5 / 0
Felix Schneider
5
5 / 0
Martin Peschke
4
3 / 1
Ralf Scherrer
3
3 / 0
Alexander Kunkel
3
3 / 0
Alexander Koch
2
2 / 0
Jens Ruppert
2
2 / 0
Kai Hardt
1
1 / 0
Maximilian Rautschka
1
1 / 0
Felix Koffler
0
0 / 0
Helmut Michalke
0
0 / 0
Steffen Greife
0
0 / 0
Thorsten Koch
0
0 / 0
Oliver Malkmus
0
0 / 0
Pierre Lange
0
0 / 0

Gipfel in Petterweil

Handball-Landesliga Mitte (Männer): TVP erwartet direkten Verfolger TSG Oberursel

Im Blickpunkt der Handball-Landesliga Mitte (Männer) steht im Rahmen des 20. Saisonspieltages morgen Abend (18 Uhr) das absolute Spitzenspiel zwischen Tabellenführer TV Petterweil und dem Zweiten TSG Oberursel.

Karben. Die Schützlinge von TVP-Trainer Detlef Ernst schreiben 27:11 Punkte – drei Zähler mehr als das punktgleiche Verfolgerduo TSG Oberursel/HSG Wettenberg (24:14). Beide Topteams haben vergangene Woche beste Werbung für den morgigen Landesliga-Gipfel gemacht: während die Orscheler ihr Taunusderby gegen HSG Anspach/Usingen mit 32:23 für sich entscheiden konnten, setzte sich der TVP bei Schlusslicht TSV Södel mit 28:19 ebenso klar durch. Das Hinspiel (6. November) war knapp an Oberursel gegangen (26:24).

«Der Druck lastet mehr auf Petterweil, denn wir haben vom Verein nicht die Vorgabe, unbedingt Meister werden zu müssen», glaubt Oberursels Trainer Klaus Linder zu wissen. «Da ist er über uns allerdings ganz schlecht informiert», schmunzelte Detlef Ernst im Vorfeld, «natürlich haben wir bislang schon eine ganz tolle Runde gespielt, und ich würde mich gewiss auch nicht dagegen wehren, wenn es bis Ende der Saison auch so super weitergehen würde – allerdings: ich wäre schon mit einer Platzierung im gehobenen Mittelfeld zufrieden, ganz ehrlich.»

Ob man die Saison tatsächlich «unter den ersten drei» abschließen werde, das hänge laut Ernst nicht unwesentlich vom Ausgang der nächsten drei Begegnungen ab: Nach der morgigen Aufgabe gegen Oberursel warten Spiele in Hochheim und gegen Idstein. Pikanterie am Rande: vor zehn Jahren hatte Detlef Ernst die Oberurseler unter seinen Trainerfittichen gehabt.

Der TVP muss eventuell den noch erkrankten Kai Hardt ersetzen, ist ansonsten aber in Bestbesetzung. «Oberursel hat zwar spielerisch vielleicht ein paar Vorteile, aber wenn wir an unsere kämpferisch richtig gute Vorstellung vom letztwöchigen Spiel in Södel anknüpfen können, dann hätten wir morgen durchaus eine reelle Chance. Die paar Prozent Luft nach oben, die bei uns gegen Södel noch vorhanden wären, die könnten wir morgen Abend gut gebrauchen», so Petterweils Trainer Ernst, der die TSG nach dem Ausfall des überragenden Patrick Heidl zunächst «kurzzeitig ein wenig wanken sah – mittlerweile haben sich die Oberurseler aber wieder gefangen und scheinen so gefestigt wie zuvor».

Für Klaus Linder komme es derweil darauf an, das TVP-Trio Peschke, Schneider, Olbricht in den Griff zu kriegen: «Dann könnten wir auch gewinnen.» Die Gäste müssen neben Patrick Heidl, Marcel Heid, Aaron Kürten nun auch noch Christian Reiß ersetzen, der sich zuletzt gegen Anspach/Usingen eine Schultereckgelenkverletzung zuzog und bis Saisonende fehlen wird. gg


FNP vom Samstag, 19. März 2011

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Ernst-Team dominiert und gewinnt Derby

26:21 im Spitzenspiel gegen Oberursel - Defensiv und taktisch über gesamte Spielzeit überzeugt - Großer Schritt Richtung Aufstieg

(kun) Im Spitzenspiel des 20. Spieltags hat der TV Petterweil am gestrigen Abend durch einen 26:21 (14:11)-Heimerfolg gegen dieTSG Oberursel seine exponierte Stellung als Tabellenführer der Handball-Landesliga Mitte eindrucksvoll bestätigt und damit einen großen Schritt in Richtung (nicht) erklärtes Ziel, den Aufstieg in die Oberliga, gemacht.

»Durch eine couragierte Leistung haben wir die letzten Zwei¬fel ausgeräumt, dass wir in dieser Saison noch einmal hinten reinrutschen könnten«, übte sich TVP-Trainer Detlef Ernst unmittelbar nach der Partie trotz der geglückten Revanche für die 24:26-Hinspielniederlage seiner Mannschaft gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten aus dem Taunus weiterhin fleißig in Understatement.

Bereits am Samstag hatte der Tabellenzweite aus Wettenberg durch seinen Auswärtserfolg bei der TSG Münster II zum Ligaprimus bis auf einen Punkt aufgeschlossen und die Ernst-Schützlinge vor ihrer Heimpartie gegen die TSG Oberursel damit gehörig unter Druck gesetzt. Mit diesem gingen die Gastgeber am gestrigen Tag jedoch bestens um. Vor der stimmungsvollen Kulisse von 450 Zuschauern in der Petterweiler Sporthalle gingen die gelb-schwarz gekleideten Hausherren wie schon beim Derbyerfolg gegen den TSV Södel vor Wochenfrist von Beginn an engagiert zu Werke und konnten sich früh mit zwei Treffern absetzen.
»Vor der Partie habe ich von meiner Mannschaft gefordert, dass sie sich vom Start weg voller Elan präsentiert, um dem Gegner schnell den Schneid abzukaufen«, erläuterte TVP-Coach Ernst seine taktische Marschroute, die für die in Bestbesetzung angetretenen Hausherren vollends aufgehen sollte. Zwar stellte die TSG Oberursel ein spürbar anderes Kaliber als der Tabellenletzte Södel vor einer Woche dar, die konditionellen Vorteile der Gastgeber wurden jedoch auch gegen die Taunusstädter bereits Mitte der ersten Halbzeit deutlich.

Bis zum zwischenzeitlichen 11:10 nach 20 Minuten hielten die Gäste noch gut dagegen, in der Folge sollten sich die cleveren Wechsel des Petterweiler Übungsleiters dann jedoch auszahlen. Bis zur Pause erarbeitete sich ein glänzend aufgelegter TVP eine Drei-Tore-Führung, die man auch nach dem Wechsel zunächst aufrecht erhalten konnte. Eine Vorentscheidung fiel dann bereits recht früh im zweiten Durchgang, als die Gäste ihrem hohen Aufwand zu Beginn der Partie Tribut zollen mussten. Binnen kürzester Zeit setzten sich die Hausherren auf 19:12 (38.) ab, um diesen Vorsprung bis zum Ende routiniert zu verwalten. Zwar kamen die Gäste in den Schlussminuten noch einmal bis auf vier Tore an den Tabellenführer heran - die Gefahr die Begegnung gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten doch noch zu verlieren, bestand jedoch zu keinem Zeitpunkt.

»Besonders in der Defensive haben wir enorm gut gestanden und es der TSG damit enorm schwer gemacht, zu Torerfolgen zu kommen. Das war für uns sicherlich der Schlüssel zum Erfolg«, meinte Ernst nach der Partie, die sein Team über die gesamte Distanz taktisch und kämpferisch dominiert hatte. Auf seine persönlichen Aufstiegsambitionen angesprochen, stapelte der Erfolgscoach dagegen wie gewohnt tief. »Wir wollen den Zuschauern einfach eine gute Leistung bieten. Was am Ende dabei herauskommt wird sich zeigen«, sagte Ernst.

TV Petterweil: Michalke, Malkmus; Lange, Alexander Koch (2), Thorsten Koch, Peschke (4/1), Scherrer (3), Rautschka (1), Ruppert (2), Schneider (5), Hardt (1), Kunkel (3), Greife, Olbrich (5).

TSG Oberursel: Heidl, Lehnert; Schimanski (6/3), Mauch (1), Hitzel (1), Perl (1), Hartmann (2), Röthig (2), Müllerleile (1), Sailler (6/2), Weber, Krmek (1).

Im Stenogramm –
Schiedsrichter: Wilde/Zeiler (Dieburg). –
Siebenmeter: 2/1:6/5. –
Zeitstrafen: 2:6. –
Zuschauer: 450.


Wetterauer Zeitung vom Montag, 21. März 2011

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26:21 – Tor zum Titel aufgestoßen

Handball-Landesliga Mitte: TVP distanziert Verfolger Oberursel

In der Handball-Landesliga Mitte hat der TV Petterweil für eine kleine Vorentscheidung gesorgt. Das Team von Detlef Ernst konnte durch den 26:21 (14:11)-Erfolg über TSG Oberursel einen Verfolger sechs Spieltage vor Saisonschluss auf fünf Punkte distanzieren.

«Eine richtige Gala von uns – kämpferisch wie auch spielerisch und taktisch», kam TVP-Trainer Ernst auch am Tage nach dem deutlichen Sieg über den bisherigen Tabellenzweiten, der nun auf Rang 5 gepurzelt ist, aus dem Zungenschnalzen nicht heraus.

Mit 29:11 Zählern geht man in die sechs noch ausstehenden Saisonspiele und muss eigentlich nur noch die auf Rang 2 vorgestoßene HSG Wettenberg (26:14) fürchten, während für das Trio VfL Goldstein, TV Idstein und TSG Oberursel (alle 24:16) der Zug zum Titel wohl bereits abgedampft ist.

Von einer Vorentscheidung in Richtung Oberliga-Aufstieg will Detlef Ernst aber noch nichts wissen: «Wir müssen noch nach Wettenberg, haben auch noch in Hochheim/Wicker, gegen Hüttenberg II und das wiedererstarkte Ober-Eschbach zu spielen. Da ist noch nichts entschieden, denn das sind alles sehr knifflige Aufgaben!» Drum denke er auch weiterhin nur von Spieltag zu Spieltag.

In die Partie gegen die ersatzgeschwächten Oberurseler (mit Heidl, Heid und Reiß hatten drei überdurchschnittliche Aktivposten gefehlt) waren die Petterweiler nach den Worten ihres Coachs «mit ordentlich Pfeffer» eingestiegen: «Schließlich hatten wir ja noch was aus dem mit 24:26 ersatzgeschwächt verlorenen Hinspiel gutzumachen.»

Gleich konnte man ein 2:0 vorlegen – vor rund 500 Zuschauern. «Wir waren von der ersten Minute an hellwach, Oberursel konnte nie den Gleichstand erzielen», so Ernst. Bis zum 11:10 blieb der Gast zwar noch dran – «nachdem wir nach der 20. Minute nicht so konzentriert wie zuvor waren und Oberursel zu Tempogegenstöße kam», wie Ernst es gesehen hatte. Zur Pause habe sein Team, dessen Stärke am Wochenende eindeutig in der Breite des Kaders lag, dann wieder drei Tore vorgelegt (14:11).

Mit Beginn der zweiten Halbzeit ging es dann rasend schnell. Der TVP erhöhte vom 15:11 über 17:12 auf 19:13 (40.). «Das sah schon fast nach einem Debakel für die Oberurseler aus, die ihrem hohen Kraftaufwand mit ersatzgeschwächter Mannschaft nun Tribut zollen mussten, während ich unseren Leistungsträgern immer wieder Verschnaufpausen gönnen konnten», so Ernst, der sein Team auch taktisch un in puncto aggressiver Abwehrarbeit «der TSG um Längen voraus gesehen» hatte.

Der knappste Abstand im zweiten Abschnitt war beim 22:18 erreicht, aber die «Gelb-Schwarzen» ließen nichts mehr anbrennen, zogen auf 26:19 weg. Hinterher lobte Ernst sein komplettes Team ausdrücklich, hob aber dann doch Felix Schneider hervor: «Fünf Versuche, fünf Tore – eine Klassequote!»

TV Petterweil: Michalke, Malkmus; Lange, A. Koch (2), T. Koch, Peschke (4/1), Scherrer (3), Rautschka (1), Ruppert (2), Schneider (5), Hardt (1), Kunkel (3), Greife, Olbrich (5). gg


Bad Vilbeler Neue Presse vom Dienstag, 22. März 2011

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